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Die Saarbrücker Zeitung sucht große Schlaglöcher

Die Saarbrücker Zeitung sucht große Schlaglöcher

Kreis Saarlouis. Der Schnee ist weg - vorläufig zumindest - und über das, was jetzt zum Vorschein kommt, zerbrechen sich vor allem die Kämmerer der Kommunen ihren Kopf. Denn mit Blick in die gähnende Leere der Haushaltskassen weiß niemand so recht, von welchem Geld die Schlaglöcher in den Straßen vollständig zu beseitigen sind

Kreis Saarlouis. Der Schnee ist weg - vorläufig zumindest - und über das, was jetzt zum Vorschein kommt, zerbrechen sich vor allem die Kämmerer der Kommunen ihren Kopf. Denn mit Blick in die gähnende Leere der Haushaltskassen weiß niemand so recht, von welchem Geld die Schlaglöcher in den Straßen vollständig zu beseitigen sind. Wenigstens lassen sich aktuell Löcher in Straßendecken mit Kaltasphalt reparieren - notdürftig. Eine Schadensbilanz gibt es noch nicht, eine endgültige Bestandsaufnahme kann erst im Frühjahr gemacht werden. Zumal die Meteorologen den Winter lange noch nicht abgehakt haben.Derzeit gilt es jedoch für die Mitarbeiter der Bau- und Betriebshöfe, Schadensbegrenzung zu betreiben. Die Kommunen und der Landesbetrieb für Straßenbau müssen der Verkehrssicherungspflicht nachkommen, denn schließlich stehen sie bei Unfällen in der Haftung. "Aber nur, wenn nachzuweisen ist, dass der Sorgfaltspflicht nicht Genüge getan wurde", sagte Klaus Kosok, Sprecher vom Landesbetrieb für Straßenbau (LfS). Er fordert Verkehrsteilnehmer zugleich auf, sich den Straßenverhältnissen anzupassen.Wo wäre denn besondere Vorsicht geboten? Welche Straßen im Landkreis Saarlouis hat es besonders getroffen? Die Saarbrücker Zeitung ruft ihre Leser und Leserinnen auf, Bilder und Informationen über große Straßenschäden zu senden. hthSie erreichen uns unter Tel. (0 68 31) 9 49 84 50 oder per E-Mail unter redsls@sz-sb.de.