Die Rote Laterne hängt jetzt in Hemmersdorf

Hemmersdorf. "Wir sind angeschossen, aber wir sind noch nicht tot", sagt Hemmersdorfs Trainer Uwe Klein nach dem Sturz seiner Mannschaft auf den letzten Tabellenplatz in der Fußball-Verbandsliga. Am Freitagabend gab das bisherige Schlusslicht der Liga, der FC Marpingen, durch einen 1:0-Erfolg gegen den SC Halberg Brebach die Rote Laterne an Hemmersdorf ab

 Jan Zwetsch ist an der Schulter verletzt. Foto: Rolf Ruppenthal

Jan Zwetsch ist an der Schulter verletzt. Foto: Rolf Ruppenthal

Hemmersdorf. "Wir sind angeschossen, aber wir sind noch nicht tot", sagt Hemmersdorfs Trainer Uwe Klein nach dem Sturz seiner Mannschaft auf den letzten Tabellenplatz in der Fußball-Verbandsliga. Am Freitagabend gab das bisherige Schlusslicht der Liga, der FC Marpingen, durch einen 1:0-Erfolg gegen den SC Halberg Brebach die Rote Laterne an Hemmersdorf ab. Die Klein-Elf hätte diese mit einem Punktgewinn beim 1. FC Riegelsberg wieder an Marpingen zurückgeben können. Doch daraus wurde nichts. Bei den zuletzt kriselnden Riegelsbergern unterlag Hemmersdorf am vergangenen Samstagnachmittag vor 150 Zuschauern deutlich mit 2:6 (0:3). Der FSV musste in Riegelsberg auf Stammtorhüter Jan Zwetsch, der sich im Abschlusstraining am Donnerstagabend eine Bänderverletzung in der Schulter zuzog, verzichten. Für ihn stand der 43 Jahre alte Stefan Comtesse zwischen den Pfosten. Bereits in der Anfangsphase musste dann auch noch FSV-Kapitän Alexander Arweiler ausgewechselt werden. Ihn plagten Rückenprobleme. In der 22. Minute musste Torwart-Oldie Comtesse dann das erste Mal hinter sich greifen. Die Gastgeber gingen durch einen Kopfball von Aljoscha Persch nach einem Eckball in Führung. Drei Minuten später erhöhte Nicola Granata nach Vorarbeit von Persch auf 2:0. "Danach gingen bei meiner Mannschaft die Köpfe runter. Die Körpersprache nach dem 2:0 sagte alles", erklärt Klein. Hemmersdorf ergab sich in sein Schicksal und musste durch Jens Albrecht fünf Minuten vor der Pause das 0:3 hinnehmen. In der zweiten Hälfte erhöhte Markus Molter per Foulelfmeter auf 4:0 (48.), ehe Hemmersdorf durch einen Freistoßtreffer von Ralf Rommelfanger auf 1:4 verkürzen konnte (52.). Nur acht Minuten später war es Albrecht, der mit seinem zweiten Treffer auf 5:1 für die Gastgeber erhöhte. Hemmersdorf verkürzte durch Dietmar Ley noch einmal auf 2:5 (75.), ehe Dominik Bersin zehn Minuten vor dem Schlusspfiff zum 6:2-Endstand traf. Am morgigen Mittwoch, 18.30 Uhr, steht für den FSV das im Kampf um den Ligaverbleib wichtige Spiel in Marpingen an. Mit einem Sieg kann der FSV den letzten Platz und damit den Abstiegsrang verlassen. "Das wird ein ganz anderes Spiel als gegen Riegelsberg. Marpingen stellt sich nur hinten rein, spielt überhaupt keinen Fußball", erklärt Klein, der den Gegner beim 1:0-Sieg gegen Brebach beobachtete.

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