Die Räte sind bunt geworden

Die Räte sind bunt geworden

Völklingen/ Großrosseln. Gleich drei Mal wurden die Völklinger und Großrosseler in diesem Jahr zur Wahlurne gerufen, im Juni bei den Kommunal-, im August bei den Landtags- und im September bei den Bundestagswahlen. Die Kommunalwahlen haben die lokale Parteienlandschaft gründlich verändert

Völklingen/ Großrosseln. Gleich drei Mal wurden die Völklinger und Großrosseler in diesem Jahr zur Wahlurne gerufen, im Juni bei den Kommunal-, im August bei den Landtags- und im September bei den Bundestagswahlen. Die Kommunalwahlen haben die lokale Parteienlandschaft gründlich verändert. Die Linken, erstmals auf Gemeinde-Ebene dabei, waren in beiden Kommunen die großen Gewinner, sie kamen auf zweistellige Stimmen-Prozentzahlen. Hier wie dort sind die Räte nun bunt geworden: Im Völklinger Stadtrat sitzen jetzt sieben, im Großrosseler Gemeinderat vier Fraktionen. Und es gibt weder klare Mehrheiten noch feste Koalitionen; in Großrosseln zeichnet sich allerdings seit der Beigeordnetenwahl eine Zusammenarbeit zwischen CDU und Freien Wählern ab.

Die Landtagswahl hat die Präsenz der Region im saarländischen Parlament gemindert. Die Völklinger Christdemokratin Gisela Rink zog zwar erwartungsgemäß wieder ein ins Hohe Haus. Aber für Carmen-Lallemand-Sauder (SPD) und Manfred Baldauf (FDP) reichte es nicht, sie gehören dem neuen Landtag nicht mehr an.

Im neuen Jahr steht auch die Neuwahl der Verwaltungschefs an. Großrosseln wählt im Oktober, der Völklinger Termin steht noch nicht fest. Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU) will wieder in Völklingen antreten. Die SPD kürte Norbert Degen zum Kandidaten. Großrosselns Bürgermeister Peter Duchene (CDU) hielt sich bisher die Entscheidung offen. Vielleicht sagt er mehr beim Neujahrsempfang der Gemeinde am 3. Januar. er/dd

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