1. Saarland

Die neue Ära beginnt am 2. Juli

Die neue Ära beginnt am 2. Juli

Hasborn. "Bernd Rohrbacher hat mit seiner Arbeit in Hasborn Maßstäbe gesetzt. Ich denke da nur an den Saarlandpokalsieg oder daran, dass er drei Mal in Folge in der Oberliga die Klasse gehalten hat", sagt Gerd Warken

Hasborn. "Bernd Rohrbacher hat mit seiner Arbeit in Hasborn Maßstäbe gesetzt. Ich denke da nur an den Saarlandpokalsieg oder daran, dass er drei Mal in Folge in der Oberliga die Klasse gehalten hat", sagt Gerd Warken. Der 57-Jährige ist der Nachfolger von Hasborns scheidendem Spielertrainer Bernd Rohrbacher, und er ist voll des Lobes für seinen Amtsvorgänger. "Er ist jemand, der eine gerade Linie hat und der in seiner Zeit in Hasborn viele Freunde gefunden hat", sagt Warken anerkennend. Der 57-Jährige wird als Coach in Hasborn also kein leichtes Erbe antreten, ist aber sicherlich auch aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Trainer unter anderem beim 1. FC Saarbrücken und beim FC Homburg ein optimaler Nachfolger für Rohrbacher. Am 2. Juli wird Gerd Warken zum ersten Mal das Training der Rot-Weißen vom Schaumberg leiten. "Das erste Saisonspiel in der Oberliga Südwest ist am 6. August, dann haben wir genau fünf Wochen Zeit zur Vorbereitung", erklärt Hasborns Neu-Trainer. Mit dabei sein werden dann auch die Neuzugänge Marco Wallscheid, Matthias Haubert und Marco Jost. Wallscheid kommt mit Warken vom FC Homburg nach Hasborn. Der Coach sagt über den 20-Jährigen: "Er soll im Mittelfeld im offensiven Bereich eingesetzt werden. Er ist kopfballstark und torgefährlich. In Homburg hatte er in den letzten Wochen einige gute Spiele gemacht, insbesondere bei unserem 2:1-Sieg gegen den Spitzenreiter FSV Mainz 05." Ebenfalls schon unter Gerd Warken gespielt hat Routinier Marco Jost (35), der vom Verbandsliga-Aufsteiger SG Noswendel-Wadern kommt. "Er wird mein Abräumer vor der Abwehr sein. Jost ist einer, der auf dem Platz richtig beißt", sagt Warken. Im Defensivbereich soll auch der dritte Neuzugang Matthias Haupert eingesetzt werden. "Bei seinem letzten Verein in Neunkirchen spielte er rechts in der Viererkette", erklärt Warken. Da Warken bislang in Homburg mit einer Viererkette agierte, stellt sich die Frage, ob er diese auch in Hasborn einführen will. Der Trainer selbst sagt dazu: "Ja, ich habe vor, Viererkette spielen zu lassen, aber nur, wenn wir die Leute dazu haben. Dass wird sich im Training zeigen, wenn ich die Spieler besser kenne." Sollte es mit der Viererkette funktionieren, könnte Hasborn mit einem 4-4-2 oder mit einem 4-2-3-1-System versuchen, auch in der kommenden Saison wieder den Ligaverbleib in der Oberliga Südwest zu realisieren. Um dieses Ziel zu erreichen, soll noch der ein oder andere Neuzugang hinzugewonnen werden. "Wir sind auf der Suche, es ist aber nicht leicht jemanden zu finden, der uns weiterbringt", sagt Warken. "Bernd Rohrbacher hat mit seiner Arbeit in Hasborn Maßstäbe gesetzt."Gerd Warken über seinen Vorgänger