1. Saarland

Die magische Zahl nicht erreicht

Die magische Zahl nicht erreicht

Quierschied. Sportlich aktive Menschen können sich, wenn sie bestimmte Prüfungen bestehen, das Sportabzeichen an die Brust heften. Das Emblem ist jedoch mehr als nur eine Anstecknadel. Wer es hat, strebt nach körperlichem Wohlbefinden, macht Gesundheitsprävention und gewinnt Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit

Quierschied. Sportlich aktive Menschen können sich, wenn sie bestimmte Prüfungen bestehen, das Sportabzeichen an die Brust heften. Das Emblem ist jedoch mehr als nur eine Anstecknadel. Wer es hat, strebt nach körperlichem Wohlbefinden, macht Gesundheitsprävention und gewinnt Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit. Allerdings sollten die geforderten Leistungen nicht unterschätzt werden."Angesichts des allgemein rückläufigen Trends sind wir mit 166 Sportabzeichen immer noch hoch zufrieden", erklärte Harald Tinnes, der Chef der Quierschieder Leichtathleten, anlässlich der Verleihung der Abzeichen. Sie fand dieses Mal in einem kleineren, familiären Rahmen im Nebenzimmer der Jahnturnhalle statt. Die Sportabzeichen-Aktion gibt es in Quierschied seit nunmehr 30 Jahren, erläuterte Tinnes. In einer solch langen Zeitspanne gebe es immer Höhen und Tiefen. Der Abteilungsleiter lobte alle, die die Prüfungen geschafft haben, für ihren sportlichen Ehrgeiz. "Sie haben etwas Gutes für ihre Gesundheit getan." Dank sagte er aber auch den zahlreichen Prüfern der Abteilung für ihr ehrenamtliches Engagement.

Als sehr erfolgreich wertete Tinnes den Sportabzeichentag Anfang August auf der Anlage am Franzenhaus. An diesem Tag legten 70 Mädchen und Jungs sowie Männer und Frauen die Prüfungen für das begehrte Zeichen ab. Auch die 83-jährige Gudrun Marian war als Prüferin im Einsatz. Sie ist die Statistikerin der Abteilung. Sie bedauerte, dass die magische Zahl von 200 nicht mehr erreicht wurde. Als älteste Teilnehmerin zeichnete Marian die 76-jährige Christel Haubrich aus. Ältester Teilnehmer war der 86-jährige Günther Schwalow. Jeweils zwei Generationen brachten die Familien Hoffmann-Eckstein und Rosar auf die Beine.

Mit fünf Jahren war Tom Rosar der jüngste Teilnehmer. Und vier Personen der Familie Meistrell-Threm aus Merchweiler machten in Quierschied das Sportabzeichen.

Sehr sportlich ist der Jahrgang 1929: Theo Zart, Willi Hoffmann, Albrecht Dinger und Klaus Bothe schafften zum wiederholten Male die Prüfungen. Stärkste Gruppe war die Truppe "Fit um 9" vom Turnverein mit 30 Personen. Von den Quierschieder Judoka bekamen 27 Frauen und Männer das Abzeichen. Besonders erfreut zeigte sich Marian darüber, dass zwei Personen bereits zum 25. Mal das goldene Sportabzeichen bekamen. ll