Die künstlerische Vielfalt der Region

Die künstlerische Vielfalt der Region

Saarlouis. Seit fast 40 Jahren bietet die Künstlergruppe Untere Saar mit ihrer Jahresausstellung einen Überblick über die Vielfalt bildender Künstler in der Region. Zur Vernissage der 38. Jahresausstellung der Gruppe am Sonntag im Saarlouiser Haus Ludwig betonte Schirmherr Landrat Patrik Lauer, dass Kunst im Kreis Saarlouis als hohes Gut geachtet werde

Saarlouis. Seit fast 40 Jahren bietet die Künstlergruppe Untere Saar mit ihrer Jahresausstellung einen Überblick über die Vielfalt bildender Künstler in der Region. Zur Vernissage der 38. Jahresausstellung der Gruppe am Sonntag im Saarlouiser Haus Ludwig betonte Schirmherr Landrat Patrik Lauer, dass Kunst im Kreis Saarlouis als hohes Gut geachtet werde. Aus diesem Grund unterstütze der Kreis die Ausstellung.Die aktuelle Ausstellung mit über einem Dutzend Künstlerinnen und Künstlern vereinigt unterschiedliche Techniken, Stile und Sujets aus verschiedenen Lebenswelten. So wertet das neue Mitglied der Gruppe, Peter Becker, Alltagsgegenstände wie Dosen oder Telefone zu hyperrealistischen Gemälden auf.

Mit der Arbeitswelt der vergangenen saarländischen Bergwerke befasst sich Bruno Breyer, und sein Kollege Günther Willeke, ein Gründungsmitglied der Künstlergruppe, verleiht den monumentalen Bauwerken der Stahlindustrie im Spiel von Licht und Perspektive ungeahnte Schönheit. Aber auch Insellandschaften, surreale Traum-Sequenzen, schwarz-weiß fotografierte Körper-Silhouetten oder die Verbindung japanischer Haiku-Gedichte mit Malerei fordern und freuen das Auge des Besuchers. see

Eröffnung der 38. Ausstellung der Künstlergruppe Untere Saar im Haus Ludwig (von links): Gaetano Gross, Wolfgang Mario Gross, Laudator Gerhard Alt, Peter Becker, Günther Willeke, Roy Gangi, Norbert Weber, Cilli Willeke, Alexander Thugutt, Landrat Patrik Lauer, Rita Burgwinkel, Benno Breyer, Anne Becker, Karl Navky. Foto: Thomas Seeber.

Bis 2. Dezember im Haus Ludwig in Saarlouis, geöffnet von dienstags bis freitags von zehn bis 13 und von 14 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr.

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