1. Saarland

Die kleine Polina braucht Hilfe

Die kleine Polina braucht Hilfe

Homburg. Sie hat große, lebhafte Augen, ist ein lebensfrohes und sonniges fünfjähriges Mädchen, hat aber eine traurige Geschichte: Die kleine Polina Kulagina aus St. Petersburg leidet an einem bösartigen Nierentumor mit Lungenmetastasen. In Russland wurde ihr bereits die befallene Niere entfernt, im Anschluss daran erhielt sie eine Chemotherapie

Homburg. Sie hat große, lebhafte Augen, ist ein lebensfrohes und sonniges fünfjähriges Mädchen, hat aber eine traurige Geschichte: Die kleine Polina Kulagina aus St. Petersburg leidet an einem bösartigen Nierentumor mit Lungenmetastasen. In Russland wurde ihr bereits die befallene Niere entfernt, im Anschluss daran erhielt sie eine Chemotherapie. Nun sieht sich die Uniklinik Homburg in der Lage, der kleinen Polina zu helfen und ihr die Chance auf ein neues Leben zu geben. "Geplant ist eine Operation der Lungenmetastasen, eine erneute Chemotherapie, die Transplantation von Blutstammzellen und die Bestrahlung der Lungen", erklärt der behandelnde Arzt an der Uniklinik, der Oberarzt der Kinder-Onkologie, Dr. Thomas Krenn, bei einem Besuch unserer Zeitung. Die Behandlung koste allerdings nochmal zirka 100 000 Euro. Das Geld der Eltern, zirka 30 000 Euro, sei bereits aufgebraucht. Die Elterninitiative krebskranker Kinder kümmert sich seit sechs Wochen um die kleine Familie. So ist die Mutter, auch der Vater und der 15-jährige Bruder waren bereits zu Besuch, für die Dauer des Aufenthalts in der Eltern- und Geschwisterwohnung auf dem Gelände des Klinikums direkt gegenüber des Gebäudes, in dem Polina behandelt wird, untergebracht. "Wir sorgen auch für die Verpflegung während des Aufenthalts und erledigen die anfallenden Formalitäten", berichtet die Vorsitzende der Initiative, Ulrike Becker. Auch die Kindernothilfe-Saar hat sich der Familie angenommen. "Wir versuchen, Spenden für diesen kleinen Menschen zu organisieren", sagt die Vorsitzende der Kindernothilfe, Christa Jochum, und fährt fort: "Polina hat ein Anrecht auf Leben. Sie ist noch so klein, trägt aber großen Kampfwillen in sich. Deshalb hoffen wir, dass genügend Spenden zusammenkommen." Seit Anfang August ist Polina mit ihrer Mutter nun in Homburg. Eine weitere Behandlung würde laut Dr. Krenn zirka fünf bis sechs Monate dauern. "In Behandlung ist Polina seit eineinhalb Jahren", berichtet Mutter Tatjana. Hier in Homburg fühlt sich Tatjana Kulagina mit ihrer Tochter gut aufgehoben: "Frau Becker ist wie ein Engel für unsere Familie", sagt sie in Richtung der Vorsitzenden der Elterninitiative.

Auf einen BlickWer für Polina spenden möchte, kann dies bei der Levo-Bank, Kontonummer 79 72 00, Bankleitzahl: 59 39 30 00, oder bei der Sparkasse Neunkirchen, Kontonummer 11 00 74 94, Bankleitzahl: 59 25 20 46. Das Kennwort lautet: Polina. Auskünfte erteilen Ulrike Becker von der Elterninitiative krebskranker Kinder, Telefon (06841) 1 62 74 78, oder Christa Jochum von der Kindernothilfe Saar, Telefon (06881) 77 46. ywi