1. Saarland

Die "Hexen" waren in diesem Jahr zwar laut, aber brav

Die "Hexen" waren in diesem Jahr zwar laut, aber brav

Es geht auch anders. Nachdem in der Vergangenheit immer mal wieder Fälle grober Sachbeschädigung oder sinnloser Zerstörungswut die Polizei in der "Hexennacht" auf den Plan rief, blieb es dieses Mal harmlos.

Kreis Neunkirchen. "Sensationell ruhig" - so definiert der Dienstleiter der Neunkircher Polizei gestern auf Anfrage der SZ die Nacht zum 1. Mai. Gänzlich ohne Randale und Palaver habe man offenbar die Nacht überstanden. Zumindest was den Einsatz der Polizei betraf. Auch Fälle von Sachbeschädigung seien bislang nicht bekannt. "Möglicherweise könnte da noch was nachgemeldet werden", traute der Dienstleiter dem Frieden gestern noch nicht so ganz. Offenbar hat die im Vorfeld der "Hexennacht" alle Jahre wieder von der Polizei verbreitete Information in diesem Jahr gefruchtet. Da war man sich auch in der Illinger Dienststelle einig. Auch hier hieß es "nix Großes". Gut, ein bisschen gefeiert wurde hier wie da. Mehrere nächtliche Ruhestörungen wurden sowohl den Beamten in Neunkirchen als auch in Illingen gemeldet. Aber "alles im sozialadäquaten Rahmen für eine Nacht vor einem Feiertag". Aber, so auch die Meldung aus Illingen, "es war viel weniger als sonst".Nur ein "Hexer" ist in Neunkirchen aus der Reihe getanzt. Wie es aus dem Revier in der Falkenstraße heißt, wurde in der Nacht zum 1. Mai um 0.45 Uhr ein randalierender junger Mann gemeldet. Er war auf dem Decathlon-Parkplatz zu Gange. Der Mann im roten T-Shirt habe einen Schilderpfosten schief getreten und drei frisch gesetzte Baum-Setzlinge herausgerissen. Obwohl die Beamten schnell vor Ort waren, trafen sie ihn nicht mehr an. Hier bittet die Polizei um Hinweise: Telefon (06821) 20 30. ji