Die Gemeindeschwester kommt in Rheinland-Pfalz zurück

Mainz · Die Gemeindeschwester war allseits bekannt in den 1950er/1960er Jahren. Ab Juli kommt sie als Projekt "Gemeindeschwester plus" in sieben Regionen in Rheinland-Pfalz zurück, kündigten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (beide SPD ) am Donnerstag in Mainz an.

Für dreieinhalb Jahre fördert das Land das Projekt komplett im Kreis Südliche Weinstraße in Zusammenarbeit mit Landau, im Kreis Kaiserslautern in Kooperation mit der Stadt, in den Kreisen Neuwied und Birkenfeld, im Eifelkreis Bitburg-Prüm sowie im Kreis Alzey-Worms.

Ziel sei es, allein lebenden und noch nicht pflegebedürftigen Menschen im Alter über 80 Jahren Ansprechpartner zur Seite zu stellen. Beworben hatten sich 16 von 24 Kreisen und sechs von zwölf kreisfreien Städten. Nun starten die "Gemeindeschwestern plus" in 13 Pflegestützpunkten. In Rheinland-Pfalz leben rund 230 000 Menschen, die älter als 80 Jahre sind.

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