1. Saarland

Die Formel 3000 gibt wieder Gas in Homburg

Die Formel 3000 gibt wieder Gas in Homburg

Homburg. Die Vorbereitungen für das 37. Homburger Bergrennen am kommenden Wochenende laufen auf Hochtouren. Seit dem vergangenen Wochenende rollen bereits die ersten Reifen über den Asphalt der Käshofer Straße

Homburg. Die Vorbereitungen für das 37. Homburger Bergrennen am kommenden Wochenende laufen auf Hochtouren. Seit dem vergangenen Wochenende rollen bereits die ersten Reifen über den Asphalt der Käshofer Straße. An die 20 Helfer vom veranstaltenden Homburger Automobilclub (HAC) bringen rund 5000 gebündelte Altreifen, die übers Jahr im Lager des HAC auf der Sickinger Höhe gestapelt wurden, zur 2,4 Kilometer langen Naturrennstrecke. Damit werden neuralgische Streckenabschnitte wie beispielsweise das Brückchen über das Lambsbachtal abgesichert. Nach der technischen Abnahme der Rennfahrzeuge am Freitagnachmittag ab 17 Uhr, beginnen die Rennen am Samstag um 8 Uhr.

Neben Touren- und Sportwagen werden dabei erstmals seit fünf Jahren auch wieder die Boliden der Formel 3000 in Homburg am Start stehen. Diese Rennwagen kommen der Formel 1 optisch und auch leistungsmäßig sehr nahe. Bei einem Gewicht von etwas mehr als 500 Kilogramm verfügen die Boliden über rund 500 PS. Mit solch einem Fahrzeug wurde auch im Jahr 2000 der gültige Streckenrekord am "Käshofer Berg" von 1:08,13 Minuten vom Luxemburger Rennfahrer Christian Hauser aufgestellt.

Für die zweite Neuerung in Homburg in diesem Jahr war die Zulassung der Formel 3000-Klasse Grundvoraussetzung. Nach fünfjähriger Abstinenz kann auch die Luxemburger Bergszene vor den Toren der saarpfälzischen Kreisstadt erneut einen Meisterschaftslauf austragen. Hierzu liegen Rennleiter Jürgen Guckert aus Kirkel bereits einige Anmeldungen aus dem Großherzogtum vor. red