Die eiskalte Eisprinzessin

Die eiskalte Eisprinzessin

Quierschied. Da saßen die kleinen und großen Zuschauer und schauten staunend auf die Bühne. Was sich dort abspielte, verschlug ihnen fast den Atem. Erst sorgten die beiden Elfen Puck und Mickie für allerlei Durcheinander im Elfendorf des Weihnachtswunderlandes, und dann wollte die eiskalte Eisprinzessin auch noch alles gefrieren und so das Weihnachtsfest verhindern

Quierschied. Da saßen die kleinen und großen Zuschauer und schauten staunend auf die Bühne. Was sich dort abspielte, verschlug ihnen fast den Atem. Erst sorgten die beiden Elfen Puck und Mickie für allerlei Durcheinander im Elfendorf des Weihnachtswunderlandes, und dann wollte die eiskalte Eisprinzessin auch noch alles gefrieren und so das Weihnachtsfest verhindern. "Wie Puck Weihnachten rettet" hieß das Stück, in dem die Akteure der Laienbühne Quierschied am Wochenende gleich drei Mal die Besucher mit einem Wolkenfahrstuhl ins Weihnachtsland entführten. Das Stück stammt aus der Feder der erfolgreichen Autorin Christina Stenger. Sie spielte auch selbst mit. Nach dem kurzfristigen Ausfall von Dirk Kessler übernahm sie dessen Rolle als "Puck". Christina stammt aus Quierschied und machte ihre ersten Bühnenerfahrungen bei der Laienbühne. Eigentlich waren die beiden Elfen Mickie und Puck aus dem Elfen-Dorf verbannt worden und sollten zur Strafe für ihre Frechheit auf Wolke Nummer Neunzehn Päckchen packen. Doch sie kehrten heimlich zurück ins Weihnachtswunderland und sorgten dort mit ihrem Vorwitz dafür, dass Weihnachten in diesem Jahr auszufallen drohte. Denn: Neugierig öffneten sie die Wundertruhe mit den Schätzen für die Weihnacht und verstreuten diese. Und dann erschien auch noch die Eisprinzessin, um mit ihrer Eiseskälte das Weihnachtswunder gefrieren zu lassen. Da war die Bauernschläue von Puck und Mickie gefragt. Mit Unterstützung der Kinder schafften sie es schließlich, das von der Eisprinzessin tief gefrorene Weihnachtswunderland wieder aufzutauen. Dazu waren die warmen Hände der Kleinen und der heiße Atem aller Besucher gefragt. Sie mussten unter anderem den gefrorenen Bühnenvorhang auftauen. Außerdem drohte Puck am eiskalten Thron der Eisprinzessin festzufrieren. Es war ein Stück mit Witz, Fantasie und direktem Bezug zur Weihnachtszeit. Langeweile war da mehr als ein Fremdwort. Die Kinder in der Jahnturnhalle machten begeistert mit und freuten sich schließlich übers Happy-End.

Auf einen Blick

Die Akteure: Nikodemus Baltasar Aufundab: Annalena Löw, Mickie, ein pummeliger Weihnachtself: Christina Feid, Puck, ein frecher Weihnachtselfe: Christina Stenger, Thomasius, der Oberelfe: Jana Schröder, Bäckermeister Schmeck: Sascha Jung, Sternenmädchen Funkelfein: Natascha Stenger, Eiswind Sausebraus: Leah Rosar, Briefträger James Taube: Marlene Jung, Weihnachtsmann: Patrick Bauer, Eisprinzessin: Susanne Hörl, Minister Adalbert Eisfuß (Gehilfe Eisprinzessin): Annalena Löw, Zaster: Hannah Feid, Flitz: Katharina Stenger, Weihnachtsengel: Miriam Marian, Elfen: Lukas Kessler, Lena Feid, Marie Burghardt, Anna Burgardt, Tom Rosar; Engel: Sina Kessler, Maya Flüge und Emma Näher. Soufleusen: Dorothee Kirbis-Bauer und Eva Weber. Bühnenbau: Die Spielgruppe sowie Ulli Jung und Conny Witt-Jung. Licht: Gerd Schweers und Paul Franz. Ton: Sascha und Joachim Schröder, Carsten Johann, Fabian Daniel und Michael Ruf. Maske, Spiel- und Gesamtleitung: Jörg Salzmann-Rosar. ll

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