Die Bewohner selbst befragen

Die Bewohner selbst befragen

Hermann- Röchling-HöheDie Bewohner selbst befragenZum Artikel "SPD will Hermann Röchling streichen" (Ausgabe vom 2

Hermann-Röchling-Höhe

Die Bewohner

selbst befragen

Zum Artikel "SPD will Hermann Röchling streichen" (Ausgabe vom 2. Juni)

Mal abgesehen davon, dass Völklingen wahrlich andere Probleme hat als eine Umbenennung eines Stadtteils, halte ich es für absolut geboten, hier in erster Linie und vorab die Bewohner der Hermann-Röchling-Höhe selbst in einer fairen Abstimmung zu befragen. Wenn die Einwohner sich eine andere Benennung mit wenigstens der absoluten Mehrheit wünschen, nun, das ist da zu akzeptieren. Das wollen, so vermute ich, vor allem jene nicht, die eine solche Umbenennung betreiben.

Sie haben Angst, dass eine Mehrheit ihrer Mitbewohner anders denkt. Und eine demokratische Entscheidung an der Basis ist nicht gegeben, wenn Parteimitglieder abstimmen, sie nehmen damit den direkt Betroffenen ihre Entscheidungsrecht.

Gerhard Scherschel,

Lauterbach

Es wird Zeit, das Thema zu beenden

Zum Artikel "SPD will Hermann Röchling streichen" (Ausgabe vom 2. Juni)

Sind unsere Lokalpolitiker nur noch Profilneurotiker? Jedenfalls muss man diese Meinung mittlerweile haben. Seit Jahren gibt es dieses Thema alle Jahre wieder, gesteuert von einer Handvoll Personen, die darüber hinaus seit der Gründung der Hermann-Röchling-Höhe hier leben. Sie sind regelmäßig mit ihren Umfragen, Wurfsendungen und Diskussionen bei den Mitmenschen in unserem Stadtteil kläglich gescheitert.

Nun werden die Parteien verrückt gemacht. Anstatt sich mit den wirklichen Themen Völklingens zu beschäftigen, Lösungen zu erarbeiten, damit Geschäftsschließungen aufhören, das Citycenter endlich gebaut wird, haben SPD, Linke und natürlich die FDP, die in der jüngsten Landespolitik einen zweifelhaften Ruf genießt, nichts Besseres zu tun, als sich auf dieses Thema einer massiven Minderheitsmeinung der Bewohner des Völklinger Stadtteils zu stürzen. Sicherlich hat Hermann Röchling im Dritten Reich keinen guten Ruf erworben, aber auch damals galt wie in der DDR: "Wer nicht mitmacht, hat mit entsprechenden Konsequenzen zu rechnen. Dies galt insbesondere für die Großindustriellen, ob sie nun Siemens, Krupp oder Röchling hießen.

Es wird an der Zeit , dass dieses Thema beendet wird. Diese Unternehmen haben auch sehr viele Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen. Dies gilt auch für Röchling in Völklingen, wo zu Spitzenzeiten der 70er Jahre 17 500 Menschen Arbeit und Brot fanden. Sicherlich arbeiten damals wie heute auch sehr viele von den so genannten Gegnern und Lokalpolitikern Hermann Röchlings bei diesem Unternehmen beziehungsweise seinem Nachfolgeunternehmen.

Das Geld von diesem Unternehmen war offenbar gut genug. Ich finden diese Scheinheiligkeit jedenfalls eine Schande. Im Übrigen haben nur die Bewohner dieses Stadtteils das Recht, auf eine Namensänderung zu drängen, und das mehrheitlich.

Rigobert Becker,

Hermann-Röchling-Höhe

Foto: Stadtarchiv