Die Auswirkungen des gallischen Krieges

Die Auswirkungen des gallischen Krieges

Schwarzenbach. Am Donnerstag, 8. November, referiert die Wissenschaftlerin Sabine Hornung von der Uni Mainz über das Thema: "Neue Forschungen zu den Auswirkungen des gallischen Krieges auf die spätlatène Besiedlung". Der Vortrag findet im Kolpinghaus Nonnweiler-Schwarzenbach statt, Beginn ist um 19 Uhr

Schwarzenbach. Am Donnerstag, 8. November, referiert die Wissenschaftlerin Sabine Hornung von der Uni Mainz über das Thema: "Neue Forschungen zu den Auswirkungen des gallischen Krieges auf die spätlatène Besiedlung". Der Vortrag findet im Kolpinghaus Nonnweiler-Schwarzenbach statt, Beginn ist um 19 Uhr.Mit dem Nachweis eines spätrepublikanischen Militärlagers bei Hermeskeil liegen erstmals konkrete Hinweise auf die potenzielle Bedeutung des Hochwaldes zur Zeit der römischen Eroberung vor. Im Rahmen des Vortrages werden die aktuellen Forschungen der Universität Mainz zu diesem Stützpunkt der römischen Truppen vorgestellt und in einen größeren räumlichen wie historischen Zusammenhang gestellt. War der Hochwald einer der Schauplätze von Caesars Gallischem Krieg? Welche Rolle spielten die Bewohner des in Sichtweite zu dem Militärlager liegenden keltischen Ringwalles in potenziellen militärischen Auseinandersetzungen? Und was verraten die aktuellen Forschungen in der Region im Kontext zeitgleicher Befunde aus anderen Teilen des Treverergebietes?

Auch wenn oft noch keine abschließende Antwort auf diese Fragen möglich ist, liefern neue Forschungen in Hermeskeil, am Hunnenring sowie im Bereich des römischen Vicus "Auf dem Spätzrech" bei Schwarzenbach, doch wichtige neue Erkenntnisse für ein Verständnis der in Caesars "De bello gallico" beschriebenen Ereignisse. Veranstalter ist die Tourist-Info Nonnweiler in Kooperation mit dem Verein für Heimatkunde Nonnweiler. Der Eintritt ist frei. red

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