1. Saarland

Dewes bläst wieder zum Angriff

Dewes bläst wieder zum Angriff

Der SV Hasborn trifft heute um 19 Uhr im Hasborner Waldstadion auf den SV Auersmacher. Und dabei ist auch der erfolgreichste Torjäger des SV wieder dabei. André Dewes traf bislang acht Mal für das Team von Trainer Heiko Wilhelm.

Die Torgefahr hat beim Fußball-Saarlandligisten SV Hasborn in dieser Saison einen Namen: André Dewes. Acht Treffer hat der 28-Jährige bislang auf seinem Konto. "Dabei habe ich ja noch einige Spiele verpasst", sagt Dewes. "Ich glaube, ich habe acht Mal gespielt und dabei acht Mal getroffen. Die Quote ist also ganz in Ordnung."

Verpasst hat Dewes unter anderem die Begegnung seiner Rot-Weißen am vergangenen Samstag beim FSV Jägersburg. Dort unterlag Hasborn mit 1:2 und kassierte damit die erste Niederlage nach zuvor sieben Punkten aus drei Spielen. "Unser verletzter Kapitän Manuel Schirra hat mir immer Nachrichten geschrieben, wie es steht", berichtet der Offensivspieler. Bei der Partie konnte Dewes wegen eines Jobs nicht dabei sein, den er für vier Monate neben seinem Studium der Umwelt- und Betriebswirtschaft absolviert. "Der ist jetzt aber vorbei, ich bin wieder jeden Samstag da", sagt der Hasborner Torjäger. Und auch die Wadenprellung und der Muskelfaserriss sind kein Thema mehr - die zwangen ihn nämlich zuvor zu einer Pause.

Dewes ist übrigens in dieser Saison ein "Rückkehrer" auf der Position im Sturm. Nachdem er 2007 vom Nachbarn VfB Theley für den Angriff geholt wurde, wurde er im Laufe der Jahre zum Innenverteidiger umfunktioniert. Doch Hasborn hatte zu Beginn dieser Saison nur wenige Akteure für den Offensiv-Bereich zur Verfügung - Christian Hero und Mathias Zimmer sind verletzt, Julian Scholler hat den Club verlassen. So wechselte Dewes wieder auf seine alte Position. "Als ich sah, wie wenige Stürmer wir haben, war mir klar, dass ich irgendwann wieder da vorne ran muss", meint Dewes lachend.

Auch heute Abend ist Dewes wieder ganz vorne dabei. Dann empfängt Hasborn um 19 Uhr im Waldstadion den SV Auersmacher. Genau wie Hasborn konnten auch die Gäste im bisherigen Saisonverlauf nicht überzeugen. Der SVA steht punktgleich mit Hasborn auf dem zwölften Tabellenplatz - beide haben 15 Punkte. Hasborn ist wegen der besseren Tordifferenz Zehnter. Beide Teams haben damit nur drei Zähler Vorsprung vor den Abstiegsrängen. "Wir müssen schauen, dass wir den Abstand vergrößern können. Bis zum Tabellen-Mittelfeld ist es aber auch nicht weit - und da wollen wir hin", sagt Dewes.

Hasborns Torhüter Christian Reiter hat sich nach seinem Nasenbeinbruch in der Partie bei der SG Saubach (1:1) eine Spezialmaske anfertigen lassen. Mit dieser wird der Schlussmann unter Umständen heute Abend auflaufen.