Deutliche Worte zum Hering

Deutliche Worte zum Hering

Beeden. An klaren Worten mangelte es gestern Abend beim 15. Beeder Heringsessen wahrlich nicht. Es gab viel Klarstellendes, viel Bestätigendes und auch Überraschendes zu hören. Nicht überrschend: Die grundsätzliche Themenauswahl am Tag des politischen Kehraus' - der Bau des neuen Kombibades, die B423-Umgehung, die Enkler-Platz-Bebauung

Beeden. An klaren Worten mangelte es gestern Abend beim 15. Beeder Heringsessen wahrlich nicht. Es gab viel Klarstellendes, viel Bestätigendes und auch Überraschendes zu hören. Nicht überrschend: Die grundsätzliche Themenauswahl am Tag des politischen Kehraus' - der Bau des neuen Kombibades, die B423-Umgehung, die Enkler-Platz-Bebauung. Das Feld war bestellt, als Erntekräfte machten Beedens Ortsvertrauensmann Gerhard Wagner (SPD) als Initiator des Heringsessens, Hans Felden, der Fraktionsvorsitzende der SPD im Homburger Stadtrat, und Oberbürgermeister Karlheinz Schöner (CDU) ganze Arbeit - im engen Schulterschluss über die Parteigrenzen von SPD und CDU hinweg, auch das eine der klaren Botschaften des gestrigen Abends.Doch zu Beginn stand eine der erwähnten Überraschungen an. Gerhard Wagner betonte die Wichtigkeit des Erhalts von Kindergarten und Grundschule für und in Beeden. "Wir müssen gemeinsam hierfür kämpfen." Und dann ließ Wagner die Katze aus dem Sack: "Ich möchte hierzu einen kleinen Beitrag leisten, jede in Beeden wohnende Familie bekommt von mir bei der Geburt eines Kindes 100 Euro. Und das rückwirkend seit dem ersten Januar 2011." Und Wagner setzte noch einen drauf. "Jedes Kind, das in Beeden wohnt und in die Beeder Grundschule eingeschult wird, bekommt ab Sommer 2011 ebenfalls 100 Euro." Langfristig wolle er das Ganze anlegen, ein Stiftung soll den finanziellen Rahmen bilden. "Die Einzelheiten gebe ich noch bekannt."

Angesichts dieser Offerte staunten Felden und Schöner nicht schlecht. Doch auch wenn den beiden ein solcher Coup gestern nicht gelang - an klaren Aussagen ließen auch sie es nicht mangeln. So Hans Felden, der erneut die Entscheidung zum Neubau eines Kombibades am Standort Hinkelsbix mit gleichzeitiger Schließung des Freibades ab Sommer 2011 verteidigte. Oder Karlheinz Schöner, der deutlich klar machte, dass es bei einer Amtszeit als OB bleiben wird. Er werde auf keinen Fall noch einmal antreten. > weiterer Bericht folgt