1. Saarland

Der Wunschkandidat sieht "Potenzial in der Truppe"

Der Wunschkandidat sieht "Potenzial in der Truppe"

Friedrichsthal. Die Spatzen hatten es schon von den Dächern gepfiffen, Ende der vergangenen Wochen wurde es dann Gewissheit: Norbert Groß ist der neue Trainer des Fußball-Verbandsligisten SC Friedrichsthal (die SZ berichtete). Der Verwaltungsangestellte tritt damit die Nachfolge von Dieter Ferner an, der vor knapp einer Woche das Amt des Cheftrainers beim Oberligisten 1

Friedrichsthal. Die Spatzen hatten es schon von den Dächern gepfiffen, Ende der vergangenen Wochen wurde es dann Gewissheit: Norbert Groß ist der neue Trainer des Fußball-Verbandsligisten SC Friedrichsthal (die SZ berichtete). Der Verwaltungsangestellte tritt damit die Nachfolge von Dieter Ferner an, der vor knapp einer Woche das Amt des Cheftrainers beim Oberligisten 1. FC Saarbrücken angenommen hat. "Norbert Groß war von Anfang an unser Wunschkandidat", betont Friedrichsthals Teammanager Dieter Abati, "wir haben zu keinem anderen Trainer Kontakt aufgenommen." Die Vereinbahrung zwischen Trainer Groß und dem SC gilt erstmal nur für die kommende Saison. Groß, der am Freitag seinen 51. Geburtstag feierte, sagte hierzu: "Wir müssen uns zunächst beschnuppern, abtasten, sehen, ob wir miteinander klar kommen."Sicher ein Problem ist, dass Groß die Personalplanung seines Vorgängers Ferner praktisch übernehmen muss. "Ich hatte natürlich keinen Einfluss auf die Neuzugänge. Aber ich gehe von der professionellen Einstellung der Spieler aus. Ich werde jetzt mit ihnen telefonieren und versuchen, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen." Teammanager Dieter Abati sieht da keine Schwierigkeiten auf den Verein zukommen: "Wir haben größtenteils mit den Jungs schon gesprochen. Bislang hat keiner abgesagt."16 Feldspieler und zwei Torhüter umfasst der Kader der Grün-Weißen zur Zeit. Nicht genug für Norbert Groß: "Ich hätte gerne noch zwei Mann. Aber man muss jetzt zuerst abwarten, ob alle, die unterschrieben haben, auch kommen. Wenn sie nur wegen Dieter Ferner gekommen wären und sich jetzt anders entscheiden, muss man dafür Verständnis haben. Aber grundsätzlich ist die Personalplanung abgeschlossen."Groß hatte sich zuletzt ein Jahr Auszeit gegönnt, nachdem er 2007 die SF Köllerbach in die Oberliga Südwest geführt hatte. Jetzt wirkt der Coach frisch und hochmotiviert für die Aufgabe am Franzschacht. "Mindestziel ist natürlich die Qualifikation für die neue Saarlandliga", gibt sich Groß zunächst zurückhaltend, "aber wenn wir einen guten Start erwischen und etwas Euphorie entfachen können, sehe ich genug Potenzial in der Truppe, dass wir uns an die ersten Sechs oder Sieben dranhängen können." cor