Der Trainer bleibt, der Kapitän geht

Der Trainer bleibt, der Kapitän geht

Gresaubach. "Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden", sagt Jörg Marcinkowski, Trainer des Fußball-Saarlandligisten SC Gresaubach, wenn er das erste halbe Jahr seiner Arbeit beim SCG Revue passieren lässt. Vor der aktuellen Spielzeit trat der 49-Jährige die Nachfolge des Trainer-Trios Daniel Kallus, Marco Hirt und Raimund Reichert an

Gresaubach. "Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden", sagt Jörg Marcinkowski, Trainer des Fußball-Saarlandligisten SC Gresaubach, wenn er das erste halbe Jahr seiner Arbeit beim SCG Revue passieren lässt. Vor der aktuellen Spielzeit trat der 49-Jährige die Nachfolge des Trainer-Trios Daniel Kallus, Marco Hirt und Raimund Reichert an. Sein Ziel mit den Grün-Weißen ist der Ligaverbleib. Und da sieht es gut aus - zur Winterpause liegt Gresaubach mit Rang 14 und 20 Punkten voll im Soll. Gibt es einen Absteiger, hat Gresaubach 16 Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz - bei zwei Absteigern sind es immerhin noch sieben Punkte. "Die Mannschaft hat die taktischen Änderungen recht gut umgesetzt", sagt Marcinkowski, der zu Saisonbeginn die Viererkette beim SCG einführte. "Das einzige was nicht gut war, waren die zwei herben Schlappen (1:12 in Völklingen und 0:7 in Saarbrücken, Anm. d. Red.), die wir kassierten. Und der Hänger im Herbst. Da punkteten wir einige Spieltage nicht." Seit einigen Wochen bereitet Marcinkowski seine Mannschaft auf die restlichen Spiele der Rückrunde vor, die für die Grün-Weißen am Samstag, 20. Februar, mit einem Heimspiel gegen den FV Eppelborn (Tabellenachter) beginnt. Nicht nur wegen der winterlichen Witterung läuft die Vorbereitung aber derzeit nicht ganz rund. "Wegen Erkrankungen oder aus beruflichen Gründen hatte ich stellenweise nur sieben oder acht Leute im Training", erklärt Marcinkowski. Auch das bislang einzige Testspiel wurde verloren. Gegen Ligakonkurrent Hemmersdorf unterlag der SCG mit 0:4. Nicht mehr für den SCG am Ball ist seit der Winterpause Kapitän Christoph Sprenglewski. Der Mittelfeldspieler, der erst zu Beginn der Saison vom 1. FC Saarbrücken II nach Gresaubach zurückgekehrt war, hat sich dem luxemburgischen Zweitligisten FC Koeppchen Wormeldange angeschlossen. Zu den Grün-Weißen zurückgekehrt ist dagegen Stefan Hobinder. Der Mittelfeldakteur spielte bis zum Sommer 2008 für Gresaubach und wechselte dann zum Kreisligisten SV Gehweiler. Von dort kam er nun zurück. "Gerade weil Sprenglewski uns verlassen hat, sind wir froh, dass Hobinder gekommen ist", sagt Marcinkowski. Parallel zu den Vorbereitungen auf die Restrückrunde laufen beim SCG auch schon die Planungen für die kommende Saison. Und da steht offenbar ein Umbruch an: Schon jetzt steht fest, dass Mittelfeldspieler Marco Schmitt und Offensivspieler Thomas Bauer den Club verlassen. Beide wechseln zum A-Ligisten SF Hüttersdorf, da sie aus beruflichen Gründen kürzer treten möchten. Verlassen wird den SCG auch der bislang beste Torschütze der aktuellen Saison. Der 19-jährige David Dräger (sieben Treffer) wechselt zum Gresaubacher Liga-Konkurrenten FV Eppelborn. "Wir sprechen derzeit mit potenziellen Neuzugängen, um die Abgänge zu kompensieren", erklärt Marcinkowski.