Der neue TuS-Präsident vergab fünf Mal Gold

Der neue TuS-Präsident vergab fünf Mal Gold

Neunkirchen. Auch nach dem Wechsel an der Vereinsspitze hat der TuS 1860 Neunkirchen eine liebe Gewohnheit beibehalten und seinen Neujahrsempfang mit einer ganzen Reihe von Mitgliederehrungen verknüpft

Neunkirchen. Auch nach dem Wechsel an der Vereinsspitze hat der TuS 1860 Neunkirchen eine liebe Gewohnheit beibehalten und seinen Neujahrsempfang mit einer ganzen Reihe von Mitgliederehrungen verknüpft. 25 Urkunden zur Verleihung der bronzenen, silbernen und goldenen Ehrennadel hatte Geschäftsführerin Monika Schwarz dem neuen Präsidenten Arno Feber zum Verteilen an die Hand gegeben, doch nur ein Teil der Jubilare war anwesend, um die Auszeichnung persönlich entgegenzunehmen. "Vielleicht sollten wir künftig nur noch goldene Nadeln verleihen", spielte Feber etwas süffisant auf den Umstand an, dass wenigstens diese Jubilare vollzählig anwesend waren.Während 15 TuS-Mitgliedern die Vereinsehrennadel in Bronze und fünf Mitgliedern die Nadel in Silber zuerkannt wurde, bedankte sich der zweitgrößte Neunkircher Sportverein bei den Leichathletinnen Silke Heidenmann und Kirstin Hochstrate sowie bei Eckhard Kunze, Liesel Plitzko und Ernst von Blumenstein aus der Turnabteilung des TuS für langjährige Vereinszugehörigkeit oder besondere Verdienste mit der Ehrennadel in Gold.

Zuvor hatte Arno Feber bei seiner ersten Neujahrsrede als TuS-Präsident eine Reihe von Ehrengästen begrüßt und der Stadt Neunkirchen für die stetige Unterstützung des Vereins gedankt. Sein besonderer Gruß galt seinem Vorgänger Dieter Lieblang, der sich im vergangenen Jahr nach 25 Jahren als TuS-Präsident aus der Verantwortung zurückgezogen hatte. Ohne Lieblang wäre vieles nicht so, wie es heute ist, lobte Feber. Dass er ihn kurzerhand als Ehrenpräsident titulierte, war einzig dem "Premierenfieber" des neuen Präsidenten geschuldet, der dann aber klarstellte, dass Lieblang zwar Ehrenmitglied, aber noch kein Ehrenpräsident des TuS 1860 Neunkirchen ist.

Die Reihe der Ehrengäste wurde angeführt vom Oberbürgermeister, der die besondere Stellung des TuS 1860 hervorhob. Aufgrund seiner Infrastruktur und der Liegenschaften sei es richtig, dass der TuS Neunkirchen bei der Sportförderung immer etwas großzügiger bedacht werde als andere Vereine, sagte Jürgen Fried. Er gehe davon aus, dass sich daran auch 2012 nichts ändert. Ähnlich äußerte sich Hans-Artur Gräser, der Vorsitzende des Neunkircher Sportverbandes. Er versicherte, dass der NSV bemüht sei, den TuS 1860 Neunkirchen wie bisher zu unterstützen. Michael Schley überbrachte Grüße der CDU-Stadtratsfraktion und sprach von einem Partei übergreifenden Konsens, wenn es darum geht, Sportvereine zu unterstützen. heb

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