Der Nabu hat ein waches Auge auf die Biosphäre Bliesgau

Der Nabu hat ein waches Auge auf die Biosphäre Bliesgau

St. Ingbert/Rohrbach. Im Mai 2009 verlieh die Unesco dem Bliesgau einschließlich der Stadt St. Ingbert das Gütesiegel Biosphärenreservat. Welche Ziele verfolgt St

St. Ingbert/Rohrbach. Im Mai 2009 verlieh die Unesco dem Bliesgau einschließlich der Stadt St. Ingbert das Gütesiegel Biosphärenreservat. Welche Ziele verfolgt St. Ingbert seitdem mit diesem Gütesiegel? Gehen diese über die touristische Vermarktung hinaus? Wie steht es um den Natur- und Landschaftsschutz im Stadtgebiet und im Umland? Welche alternativen Energie-, Mobilitäts- und Siedlungskonzepte wurden konkret umgesetzt oder sind für die Zukunft geplant? Ist St. Ingbert auf dem Weg, eine Modellstadt für nachhaltiges Wirtschaften im Sinne der Gleichberechtigung von Ökonomie, Ökologie und Sozialem zu werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Naturschutzbund (Nabu) St. Ingbert nicht erst seit der offiziellen Anerkennung durch die Unesco.Im Frühjahr 2010 trafen sich seine Vertreter mit allen interessierten Stadtratsfraktionen zu einem Gedankenaustausch über die Umsetzung der Unesco-Ziele und boten ihre Mitwirkung bei der Ausgestaltung an. Seitdem ist es sehr ruhig geworden um diesen Dialog. Daher bieten die Aktiven des Nabu am morgigen Mittwoch, 1. Februar, allen Mitbürgern die Gelegenheit, über diese Fragen zu diskutieren.

Der Nabu St. Ingbert wird auf seiner öffentlichen Mitgliederversammlung seine eigenen Vorstellungen über eine nachhaltige Stadtentwicklung präsentieren und steht in der anschließenden Diskussion für Anregungen und einen Gedankenaustausch zur Verfügung. Anschließend hält Peter Hellenthal einen natur- und vogelkundlichen Vortrag mit dem Thema "Urwald und Sümpfe", Naturschätze im Nord-Osten Polens. Die Versammlung findet um 19.30 Uhr im Gasthaus "Zum Mühlehannes", Obere Kaiserstraße 97, in Rohrbach statt. red

www.nabu-st-ingbert.de.

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