1. Saarland

Der Hasborner Mastersfluch geht weiter

Der Hasborner Mastersfluch geht weiter

Hasborn. Die letzten Vorrundenspiele der Gruppe B liefen noch, da kam Christian Reiter, der Torwart des SV Rot-Weiß Hasborn, beim 21. Volksbanken-Masters des Saarländischen Fußballverbandes in der Völklinger Hermann-Neuberger-Halle frisch geduscht aus der Kabine. Hasborn hatte sich nach drei Niederlagen in der Vorrunde frühzeitig verabschiedet. "Wir waren einfach schlecht

Hasborn. Die letzten Vorrundenspiele der Gruppe B liefen noch, da kam Christian Reiter, der Torwart des SV Rot-Weiß Hasborn, beim 21. Volksbanken-Masters des Saarländischen Fußballverbandes in der Völklinger Hermann-Neuberger-Halle frisch geduscht aus der Kabine. Hasborn hatte sich nach drei Niederlagen in der Vorrunde frühzeitig verabschiedet. "Wir waren einfach schlecht. Wir haben verdient alle drei Spiele verloren", musste der enttäuschte Schlussmann, der vor einer Woche zum besten Torhüter der Qualifikations-Serie gewählt wurde, zugeben. Enttäuscht war auch Trainer Heiko Wilhelm. "Eigentlich sind wir zum Masters gefahren, um weiter zu kommen", stöhnte er.Im ersten Spiel trafen die Rot-Weißen auf Masters-Rekordsieger SV Auersmacher. Der ging durch Tore von Philipp Hoffmann und Christian Hertel schnell mit 2:0 in Führung. Hasborn kam aber postwendend durch einen Drehschuss von Tobias Haßdenteufel zum 1:2-Anschluss. Vier Minuten vor dem Ende machte Julian Scholler den Ausgleich, und es sah wieder gut aus für Hasborn. Doch zwei Minuten vor dem Ende zog Auersmachers Patrick Jantzen ab, Reiter bekam die Kugel nicht zu fassen, und die kullerte zum 3:2 für Auersmacher über die Linie.

Damit stand Hasborn gegen den SV Saar 05 Saarbrücken Jugend schon unter dem Druck, punkten zu müssen, um die Chancen aufs Halbfinale zu wahren. Lange stand es 0:0, doch vier Minuten vor dem Ende ging Saar 05 durch Achmed Taher, der einen missglückten Schussversuch von David Seibert über die Linie drückte, in Führung. Die Führung gaben die 05er nicht mehr aus der Hand, Hasborn war damit schon ausgeschieden.

Im bedeutungslos gewordenen dritten Gruppenspiel unterlagen die Rot-Weißen dann gegen den ebenfalls bereits ausgeschiedenen SV Klarenthal mit 2:4. Scholler traf zum zwischenzeitlichen 1:3-Anschluss, Haßdenteufel markierte den 2:4-Endstand. "Uns hat irgendwie die Aggressivität gefehlt, vorne die Tore machen zu wollen und sie hinten zu verhindern. Da hatten uns einige Mannschaften etwas voraus", meinte Reiter. "Ich hatte irgendwie den Eindruck, dass jeder für sich spielen wollte. Wir haben die Bälle vor dem Tor nicht quer gelegt und haben zudem viel zu viele unnötige Dribblings gemacht", fügte Wilhelm hinzu.

Am Tag vor dem Masters verlor Rot-Weiß Hasborn ein Testspiel bei Oberligist FSV Salmrohr mit 1:3 (0:0). Julian Scholler traf zum 1:2. Den nächsten Test bestreitet Hasborn am Samstag um 14.30 Uhr bei Landesligist FC Hellas Marpingen.