Der Bibel auf der Spur

Der Bibel auf der Spur

Homburg/St. Ingbert. Der Wettbewerb "Bibel heute" der ökumenischen Stiftung Bibel und Kultur findet erstmals für Schülerinnen und Schüler im Saarland statt. Darauf macht Helmut Paulus, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der rheinischen Kirchenkreise an der Saar, gestern im Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung aufmerksam. Das Thema lautet "himmelweit offen"

Homburg/St. Ingbert. Der Wettbewerb "Bibel heute" der ökumenischen Stiftung Bibel und Kultur findet erstmals für Schülerinnen und Schüler im Saarland statt. Darauf macht Helmut Paulus, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der rheinischen Kirchenkreise an der Saar, gestern im Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung aufmerksam. Das Thema lautet "himmelweit offen". Den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen zwischen sieben und 20 Jahren winken Zuschüsse für Studienfahrten, Klassen- oder Gruppenkassen. Kirchenrat Wolfgang Schumacher von der Protestantischen Landeskirche der Pfalz, zu der auch die Saarpfalz gehört, sagte gestern: "Wir unterstützen den Wettbewerb. Dies ist eine gute Sache. Ich hoffe, es nehmen viele Schulen teil." Auch von katholischer Seite wurde der Wettbewerb begrüßt.

"Die Stiftung will die Geltung der Bibel im öffentlichen Bereich fördern", sagte der Stiftungsvorsitzende Manfred Kock, ehemaliger Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und früherer Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, auf Anfrage unserer Zeitung. Die Stiftung verleihe jährlich einen Preis an eine Persönlichkeit, die in ihrem Werk biblische Themen und Inhalte künstlerisch umsetzt und diese damit auf neue Art einer breiten Öffentlichkeit nahe bringt. Kock: "Ein jährlich in einem Bundesland ausgeschriebener Schüler- und Jugendwettbewerb fördert darüber hinaus auf kreative Weise die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Bibel unter Kindern und Jugendlichen."

Beim Bibelwettbewerb, der jetzt angelaufen ist, nähern sich junge Menschen kreativ dem Thema "himmelweit offen" mit den Stichworten Freiheit, Durchgänge, Zukunft und Herzenstür. "Türen öffnen und schließen sich", heißt es im Anmeldungsprospekt. Die Beiträge werden an das Religionspädagogische Zentrum St. Ingbert gesandt. Dort sagte Irene Mattern gestern Nachmittag auf Anfrage, erstmals finde der Wettbewerb im Saarland statt. Bis zu 15 Schulen hätten sich gleich zu Beginn beworben.

Die Form der Beiträge ist nach Stiftungsangaben freigestellt. Die Teilnehmer könnten sich zum Beispiel mit Texten, Meditationen, Ausstellungen, Theater, Internetseiten, Musik und Videofilmen befassen. Die jeweils drei besten Arbeiten werden prämiert. Zur Jury gehören Vertreter der Stiftung, der Bibelgesellschaften, der Kirchen, des Kultusministeriums und Lehrkräfte.

Auf einen Blick

Einsendeschluss für den Wettbewerb ist Sonntag, 28. Februar. Die Preise werden am Donnerstag, 1. Juli, bei einem Abschlussfest in der Stiftskirche St. Arnual in Saarbrücken überreicht. Schirmherr ist Saar-Ministerpräsident Peter Müller. Anfragen zum Wettbewerb unter der Telefonnummer (06894) 348 77 oder per E-Mail an rpz.igb@evkirchepfalz.de. Die Beiträge werden an das Religionspädagogische Zentrum St. Ingbert, Josefstaler Straße 22, in 66386 St. Ingbert gesandt. Die Stiftung Bibel und Kultur wurde im Jahr 1987 mit Sitz in Stuttgart gegründet, um die Bedeutung der Bibel im Kultur- und Geistesleben zu stärken. jkn

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