Der Arbeitskreis für Integration bot einen emotionalen Abend voller Poesie

Der Arbeitskreis für Integration bot einen emotionalen Abend voller Poesie

Nohfelden. Erstmalig fand in Nohfelden ein "Abend der Poesie" statt, den das lokale Bündnis "Arbeitskreis zur Integration" initiiert hatte, zusammen mit der Waldorfschule, der Gesamtschule Türkismühle und dem Verein zur Förderung von Integration von Menschen mit Behinderung in Nohfelden. Am Anfang der Veranstaltung spielte das Glockenspielensemble aus Selbach

Nohfelden. Erstmalig fand in Nohfelden ein "Abend der Poesie" statt, den das lokale Bündnis "Arbeitskreis zur Integration" initiiert hatte, zusammen mit der Waldorfschule, der Gesamtschule Türkismühle und dem Verein zur Förderung von Integration von Menschen mit Behinderung in Nohfelden. Am Anfang der Veranstaltung spielte das Glockenspielensemble aus Selbach. Auch Gedichte wurden vorgetragen. Viele Gäste waren von den Inhalten emotional berührt. Das traf auch für die Prosa des Schülers Jerome Laubenthal zu. Louisa Dahmer von der Gesamtschule Türkismühle sang ein Lied aus einem bekannten Musical, begleitet von Thomas Zimmermann am Klavier. Es folgte die junge Autorin Vivianne Lanuejouel aus der fünften Klasse der Gesamtschule, die einen Auszug aus ihrem Roman "Die Welleninsel" vortrug. Vier Beiträge der Lebenshilfe St. Wendel schlossen sich an. Irmhild, Rainer, Klaus-Dieter und Uschi trugen ihre poetischen Beiträge vor, in denen sie sich intensiv mit ihrer Gefühlswelt auseinandersetzten. Mimi Kira Rauber (sieben) war die jüngste Teilnehmerin. Sie brachte mit ihrer Freundin Lilly Seithel das Gedicht: "Zauberspruch" von Max Kruse zu Gehör. Den Schluss des ersten Teils übernahm David Bokumabi von der Gesamtschule Türkismühle mit seinem selbstkomponierten Lied: "Do it again".Der zweite Teil des Abends brachte Lyrik und Prosa. Im Rahmen der Abiturvorbereitung gaben die Schüler André Mechenbier, Simon Dörrenbächer, Justin Jakob sowie Marie Schwarz und Nina Adam moderne Liebeslyrik zum Besten. Nicola Maas und Jonas Werth trugen ihre Gedichte mit den Titeln: "Schmetterlingsschatten" und "Unendlichkeit" vor. Im Duett sangen anschließend Gian-Luca und Alexander von Leonard Cohen: "Halleluja". Zusammen mit dem Schüler Andre Mechenbier brachte Ursula Kirchdörfer einige Gedichte aus ihrem gemeinsamen Buch: "Ausdruckskrisen und Anfälle von Erotik" zu Gehör. Den Abschluss bildete die achte Klasse der Gesamtschule mit dem Stück: "Unten ist die Hölle los", das die Schüler selbst geschrieben und inszeniert hatten. red