1. Saarland

Dekanat Völklingen bedankte sich bei Messdienern

Dekanat Völklingen bedankte sich bei Messdienern

Köllertal. Auf den ersten Blick haben die neunjährige Ann Julie aus St. Nikolaus und der 17-jährige Christoph aus Riegelsberg nur wenig gemeinsam. Doch beide sind Messdiener im Dekanat Völklingen und waren deshalb drei Tage in Wallerfangen, um dort am Messdiener- und Jugendwochenende teilzunehmen

Köllertal. Auf den ersten Blick haben die neunjährige Ann Julie aus St. Nikolaus und der 17-jährige Christoph aus Riegelsberg nur wenig gemeinsam. Doch beide sind Messdiener im Dekanat Völklingen und waren deshalb drei Tage in Wallerfangen, um dort am Messdiener- und Jugendwochenende teilzunehmen. Aber nicht nur die beiden sind der Einladung der Katholischen Jugendstelle im Dekanat Völklingen gefolgt, weitere 148 Messdienerinnen und Messdiener und Jugendliche, die sich in der kirchlichen Jugendarbeit engagieren, haben es ihnen gleich getan, so dass eine bunt gemischte Truppe zwischen acht und 23 Jahren aus dem ganzen Dekanat (von Eiweiler bis Emmersweiler) im Haus Sonnental zusammenkam.Das Wochenende war von Pastoralreferent Klaus Friedrich und seinem Team aus ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern als Dankeschön für das Engagement der Kinder und Jugendlichen gedacht. Getreu dem Motto "Wenn nicht wir, wer dann?" haben die Kinder und Jugendlichen bei verschiedenen Aktionen erlebt, wie wertvoll sie für das Leben in den Pfarreiengemeinschaften sind. "Die Kinder und Jugendlichen sollen aktiv erfahren, wie wichtig eine gut funktionierende Gemeinschaft ist und wie sehr jeder Einzelne mit den Stärken, die er einbringt, für das Gelingen verantwortlich ist", beschreibt Tim Wehr (20) von der Katholischen Jugendstelle das Ziel des gemeinsamen Wochenendes. Ein Ziel, das mithilfe verschiedener Programmpunkte, wie multimedialer Gang, Geocaching, Foto-Workshop oder Kreativangebote und ganz vielen Spielen erreicht wurde. Alle haben gezeigt, wie gut sie miteinander arbeiten können und so verschiedene Herausforderungen bewältigen, sei es die vom Vorbereitungsteam gestellten Herausforderungen oder die Herausforderungen des Alltags, wie Zickenkrieg oder Heimweh. Dass die junge Truppe nicht nur beim miteinander Spielen und Arbeiten Spaß hat, sondern auch ausgelassen feiern kann, bewies sie bei der Fastnachtsparty, denn "Wenn nicht wir, wer dann, feiert Fastnacht im September?"

Aicha Rupp (18) betont einen weiteren wichtigen Aspekt des gemeinsamen Wochenendes: "Wir wollen, dass die Kinder und Jugendlichen gemeinsam eine gute Zeit verbringen und erleben, wer und was das Fundament unserer Gemeinschaft ist, nämlich Gott." Genau darum sei es bei den Aktionen und Events, auch in den Abendgebeten und im Sonntagsgottesdienst gegangen. red