Das war's wohl für den SC Gresaubach

Das war's wohl für den SC Gresaubach

Gresaubach. Das war es wohl für Fußball-Verbandsligist SC Gresaubach! Durch eine 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen den direkten Konkurrenten VfB Hüttigweiler hat es der SCG verpasst, bis auf einen Punkt an den letzten Qualifikationsplatz zur neuen Saarlandliga heranzukommen. Im Gegenteil: Bei nun sieben Punkten Rückstand ist eine Qualifikation des SCG so gut wie unmöglich

Gresaubach. Das war es wohl für Fußball-Verbandsligist SC Gresaubach! Durch eine 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen den direkten Konkurrenten VfB Hüttigweiler hat es der SCG verpasst, bis auf einen Punkt an den letzten Qualifikationsplatz zur neuen Saarlandliga heranzukommen. Im Gegenteil: Bei nun sieben Punkten Rückstand ist eine Qualifikation des SCG so gut wie unmöglich. "Es ist verdammt schwer, so einen Rückstand aufzuholen, dennoch werden wir nicht den Kopf in den Sand stecken", sagt der Spielausschussvorsitzende des SCG, Hans-Josef Naudorf. De facto steigt Gresaubach ab. Zwar heißt die neue Klasse des SCG dann auch Verbandsliga, doch durch die Einführung der Saarlandliga ist sie eine Klasse tiefer angesiedelt. Hilfe für den SCG kann nur noch von oben kommen. Nein, nicht vom lieben Gott, sondern aus der Oberliga. Würde dort nur ein saarländisches Team absteigen (derzeit sind Mettlach und Elversberg II auf einem Abstiegsplatz), reicht Gresaubach der derzeitige Tabellenplatz 16 zur Saarlandliga-Qualifikation. Im wichtigen Spiel gegen Hüttigweiler begann Gresaubach engagiert und hatte durch Tobias Ziegler in der Anfangsphase auch eine gute Chance zum Führungstreffer. Dann aber der Schock: In der 28. Minute schlugen die Gäste einen langen Ball auf Manuel Dillenburger. Der stand völlig frei und versenkte die Kugel unhaltbar für SCG-Schlussmann Andy Rupp zum 0:1 im rechten Eck.Die Hausherren versuchten danach zum Ausgleich zu kommen, Hüttigweiler stand aber sicher in der Defensive. So blieb es bis zum Schluss beim 0:1. "So ein Spiel hätten wir letzte Saison gewonnen", schüttelte Naudorf den Kopf. "Unsere vielen jungen Spieler sind zwar alle sehr bemüht, aber sie sind einfach noch nicht reif genug." Aber es gibt auch Positives aus Gresaubach zu vermelden. "Bis auf Torwart Peter Marek, der uns mit noch unbekanntem Ziel verlassen wird, haben alle Spieler des aktuellen Kaders für die kommende Saison zugesagt", berichtet Naudorf. Auch der jetzige Spielertrainer Daniel Kallus, der am Saisonende sein Traineramt zur Verfügung stellt, wird als Spieler bleiben. Zudem steht ein Neuzugang für die neue Runde fest: Vom 1. FC Saarbrücken II kehrt Mittelfeldspieler Christoph Sprenglewski zum SCG zurück. semNicht nur Gresaubach war am Verbandsliga-Spieltag am Mittwoch wenig erfolgreich. Der FV Lebach unterlag zu Hause gegen Reimsbach mit 1:4, und der FSV Hemmersdorf kam gegen Tabellenschlusslicht SG Noswendel-Wadern nicht über ein 4:4 hinaus.