1. Saarland

Das stimmungsvollste Fest des Jahres

Das stimmungsvollste Fest des Jahres

Kirkel. Die Kirkeler Burg rüstet sich für das große Finale des Jahres auf der Burg - die allseits beliebte "Burgweynacht". Es ist für die vielen Besucher kein Geheimnis, dass es sich hier um den stimmungsvollsten Weihnachtsmarkt in der ganzen Region handelt. Er findet wieder am 3. Advent statt, das ist das kommende Wochenende vom 11. und 12. Dezember

Kirkel. Die Kirkeler Burg rüstet sich für das große Finale des Jahres auf der Burg - die allseits beliebte "Burgweynacht". Es ist für die vielen Besucher kein Geheimnis, dass es sich hier um den stimmungsvollsten Weihnachtsmarkt in der ganzen Region handelt.

Er findet wieder am 3. Advent statt, das ist das kommende Wochenende vom 11. und 12. Dezember. Inzwischen hat sich der Markt mit mittelalterlicher Atmosphäre im regionalen und überregionalen Gebiet etabliert, denn er ist an Stimmung kaum zu überbieten. Kein Wunder, man muss keine künstlichen Weihnachtshütten aufstellen - die Hütten sind schon da. Und viel origineller als alles, was man sonstwo finden kann.

Wenn die Kinder mit ihren selbst gebastelten Laternen in Begleitung mittelalterlicher Musik der Freyen Spielleut Kirkel einen Umzug um das Wahrzeichen, die Kirkeler Burg aus dem 11.Jahrhundert, starten und dann der Nikolaus mit Geschenken auf sie wartet, könne "man mit Recht sagen: hier ist alles anders", betont Peter Steffen vom Förderverein. Die Hütten des Handwerkerdorfes, in denen sich im Sommer die Kinder während des Burgsommers in mittelalterlicher Handwerkskunst üben, sind jetzt vorweihnachtlich geschmückt - allerhand für Augen und Gaumen wird darin geboten: Plätzchen, Crepes, Pfannkuchen, die legendäre Feuerzangenbowle, und das sind nur einige von den vielen Leckereien, die am kommenden Wochenende zu finden sind. Natürlich gibt es auch genug kunsthandwerkliche Dinge zu sehen oder zu kaufen. Das Hauptaugenmerk, so Steffen, liege bei der Veranstaltung darauf, möglichst viel Stimmung mit möglichst wenig künstlichen Mitteln zu erreichen - was bedeute: Keine Musik aus der Konserve, nur so viel elektrisches Licht wie unbedingt nötig, dafür lieber Schwedenfeuer und Kerzenschein. Der Markt startet samstags um 13 Uhr und sonntags um 11 Uhr. In beiden Fällen geht bis mindestens 20 Uhr. Schön wäre, wenn man sich mittelalterlich kleidete, so der Förderverein, der diese Veranstaltung übrigens selbst stemmt und auch für die beliebten Grillgerichte am offenen Feuer sorgt. Für die Kinder beginnt der Laternenumzug an beiden Tagen jeweils um 17 Uhr.

Auch die erst kürzlich renovierte Burgklause hat geöffnte. Vielleicht hört es am Wochenende ja auf zu regnen und wird wieder ein bisschen kälter, dann schmecken bei der Burgweynacht der heiße Met, das Bockbier, die Kartoffelpfannkuchen und die Wildschweinspezialitäten erst richtig gut. Auf Schnee dürfen wir laut Wetterbericht aber vorerst nicht mehr rechnen. Das ist schade, denn der Burgweynacht steht weißer Puder auf den Hütten und Wegen ganz besonders gut. maa