Das Sprechen mit den Händen bei der KEB erlernen

Bous. Im Saarland leben etwa 800 gehörlose und 5000 schwerhörige Menschen, informiert die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Bous

Bous. Im Saarland leben etwa 800 gehörlose und 5000 schwerhörige Menschen, informiert die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Bous. Für diese ist jeder Gang zu einer Behörde oder zum Arzt eine Belastung; denn wer beherrscht schon die Gebärdensprache und ist in der Lage, zu helfen? Das saarländische Behindertengleichstellungsgesetz von 2003 bestimmt, dass hörbehinderte Menschen und Menschen mit eingeschränkter Sprechfähigkeit das Recht haben, sich bei Behörden der deutschen Gebärdensprache zu bedienen. Unter Umständen muss die Einrichtung einen entsprechenden Dolmetscher zur Verfügung stellen.Die Grund- und die Aufbaukurse der KEB Bous führen in die Gebärdensprache und die Gehörlosenkultur ein. Unter Anleitung des Förderschulpädagogen Klaus Pieck erarbeiten die Teilnehmer einen Wortschatz von etwa 800 Gebärden und Begriffen, lernen nonverbale Kommunikation, den Einsatz von Mimik, üben Alltagsdialoge und werden zum Verständnis einfacher Texte befähigt. Der nächste Grundkurs in lautsprachbegleitender Gebärdensprache findet am 10., 17. und 24. März jeweils samstags von neun bis 17 Uhr im katholischen Pfarrheim in Bous statt. Die Kursgebühr beträgt 75 Euro inklusive Lehrbuch. red/nic

Anmeldung bis 5. März bei Gertrud Ahr, Tel. (0 68 34) 4 83 87, Ulrike Guldner, Tel. (0 68 31) 96 56 96 oder Elisabeth Schrecklinger, Tel. (01 76) 70 45 99 19 oder per E-Mail unter: Gebaerdensprache.Bous@gmx.net.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort