1. Saarland

Das Rote Kreuz ist sein Hobby

Das Rote Kreuz ist sein Hobby

Selbach. Mit einem Erste-Hilfe-Lehrgang bei Josef Malter aus Tholey fing für den damals 14-jährigen Jakob Rausch alles an. Am Neujahrstag des Jahres 1960 trat er daraufhin in den noch jungen Ortsverein (OV) in Selbach ein. "Das DRK ist mein Hobby", sagte Rausch. Über ein halbes Jahrhundert frönt der 67-Jährige nun schon seinem Hobby: der ehrenamtlichen Tätigkeit beim Roten Kreuz

Selbach. Mit einem Erste-Hilfe-Lehrgang bei Josef Malter aus Tholey fing für den damals 14-jährigen Jakob Rausch alles an. Am Neujahrstag des Jahres 1960 trat er daraufhin in den noch jungen Ortsverein (OV) in Selbach ein. "Das DRK ist mein Hobby", sagte Rausch. Über ein halbes Jahrhundert frönt der 67-Jährige nun schon seinem Hobby: der ehrenamtlichen Tätigkeit beim Roten Kreuz. Für seine Verdienste wurde Rausch vom Landrat und Vorsitzenden des DRK-Kreisverbandes, Udo Recktenwald, zum Ehrenvorsitzenden des Ortsvereins Selbach ernannt. "Jakob Rausch ist ein verdientes DRK-Mitglied. Er hat über mehrere Jahrzehnte in Selbach und im Landkreis die Arbeit des DRK entscheidend mitgeprägt", betonte Recktenwald in seiner Laudatio. 18 Jahre (1992 bis 2010) führte Rausch den OV als Vorsitzender an, bekleidete davor den Posten des Stellvertreters und leitete die Bereitschaft sechs innerhalb der Gemeinde Nohfelden. "Die Auszeichnung nehme ich auch im Namen aller Kollegen an, die mich schon seit über 50 Jahren im DRK begleiten", sagte Rausch . Sein Nachfolger als Vorsitzender des OV, Michael Leidinger, lobte: "Er hat mir einen sehr guten Ortsverein übergeben." Neben dem klassischen DRK-Betätigungsfeld wurde unter der Regie von Rausch zudem der soziale Bereich mit der Gründung einer Gymnastikgruppe gezielt ausgebaut. Er war die treibende Kraft und Impulsgeber für den Weihnachtsmarkt im Dorf. "Damit haben wir den finanziellen Grundstock für den Bau des DRK-Heimes legen können", meinte Rausch rückblickend. 2002 feierten die Rotkreuzler die Einweihung der Unterkunft. "Jakob Rausch hat sich beim Bau des DRK-Heimes mit vielen Aktivitäten und Eigenleistungen besonders hervorgetan", stellte Recktenwald heraus. Zudem erwähnte er dessen viele geleisteten Dienststunden beim Bereitschaftsdienst am Bostalsee und den Einsatz für die Kleiderkammer des Kreisverbandes in Türkismühle. Vor zehn Jahren war Rausch auch beim Hilfstransport in die Ukraine mit dabei. Nicht ohne Sorgen blickte er nach vorne. "Es fehlt uns leider der Nachwuchs", verdeutlichte der heutige Beisitzer im OV-Vorstand. Außerdem engagiert sich Rausch im Theaterverein "Nahequelle" Selbach und beim Sozialverband VdK.