Das neue Freibad kann geplant werden

Das neue Freibad kann geplant werden

St. Wendel. 1926 ist das St. Wendeler Freibad gebaut und in den 60er Jahren erweitert worden. Im kommenden Jahr soll es für 5,5 Millionen Euro rundum erneuert werden, eigentlich an alter Stelle neu gebaut werden. Im Januar kündigte Bürgermeister Klaus Bouillon das Projekt an. Jetzt beschäftigte sich der zuständige Werksausschuss mit dem grundlegenden Bau- und Finanzierungskonzept

St. Wendel. 1926 ist das St. Wendeler Freibad gebaut und in den 60er Jahren erweitert worden. Im kommenden Jahr soll es für 5,5 Millionen Euro rundum erneuert werden, eigentlich an alter Stelle neu gebaut werden. Im Januar kündigte Bürgermeister Klaus Bouillon das Projekt an. Jetzt beschäftigte sich der zuständige Werksausschuss mit dem grundlegenden Bau- und Finanzierungskonzept. Er beauftragte die Verwaltung einstimmig mit der Vergabe der Planungsleistungen an ein Ingenieurbüro und mit den weiteren organisatorischen Schritten. Allerdings unter der Maßgabe, dass der Ausschuss in die Detailplanungen eingebunden wird.In einer Pressemitteilung sagt Bürgermeister Klaus Bouillon, dass es aus der Bevölkerung sowie aus Schulen und Vereinen immer wieder Signale gebe, die eindeutig belegten, dass in einer Kreisstadt ein Freibad unverzichtbar sei. Zumal es auch der Bevölkerung des Landkreises gute Dienste leiste. Durch die Schließung des Freibades in Oberthal sei diese überörtliche Bedeutung noch gewachsen. Da ein völlig neues Freibad an einem neuen Standort zu teuer wäre, wird man sich laut Stadt auf die Modernisierung des bestehenden Freibades konzentrieren. Geplant wird das Vorhaben von einem saarländischen Ingenieurbüro, das bereits beim Bau des Hallenbades erfolgreich eingesetzt war und bewährte Konzepte von dort auf das neue Freibad übertragen könne. Dabei mache die Stadtverwaltung detaillierte Vorgaben, um organisatorische Probleme und den Unterhaltungsaufwand zu minimieren.

Gebaut wird das Freibad über den städtischen Eigenbetrieb Kommunales Liegenschaftsmanagement (KLMW), zu dem die Eigenbetriebe Bäder und Parken gehören. In der Finanzierung des neuen Freibades von 2013 bis 2015 sind ein Zuschuss des Landkreises von einer Million Euro sowie ein privater Zuschuss der Familie Thomas Bruch von zwei Millionen Euro enthalten. Der Restbetrag werde über Erträge der KLMW finanziert.

Um möglichst kostengünstig zu arbeiten, werden nach Angaben des Bürgermeisters Standorte und die Anordnung von Becken, Liegewiese und Funktionsgebäuden sowie das Gelände kreuzende Ver- und Entsorgungsleitungen beibehalten. Die alten Schwimmbecken aus Beton werden mit Kunststoffbecken ausgekleidet. Die Anzahl der Bahnen im 50 Meter-Becken wird von acht auf fünf reduziert. Eine Brücke grenzt das Sprungbecken optisch vom Schwimmerbecken ab. Das Planschbecken wird ebenfalls erneuert und der Übergang zur Bistro-Terrasse mit einem Wasserspielplatz aufgewertet. Da ein Großteil der Funktionsgebäude erhebliche Mängel aufweise, sei ein teilweiser Neubau die günstigste Lösung, insbesondere entlang der Straße "Am Schwimmbad". Der Haupteingang wird zum Parkplatz hin verlagert. Auch der Parkplatz wird überarbeitet. red