Das Köllertal feiert Silvester

Das Köllertal feiert Silvester

Köllertal. Wie feiert das Köllertal ins neue Jahr? Und wird dabei auch gezündelt? - eine kleine nicht repräsentative Umfrage soll etwas Feuerwerkslicht in die Dunkelheit bringen. Alexander Philippi aus Riegelsberg beispielsweise wird die Silvesternacht zu Hause mit der Familie verbringen

Köllertal. Wie feiert das Köllertal ins neue Jahr? Und wird dabei auch gezündelt? - eine kleine nicht repräsentative Umfrage soll etwas Feuerwerkslicht in die Dunkelheit bringen. Alexander Philippi aus Riegelsberg beispielsweise wird die Silvesternacht zu Hause mit der Familie verbringen. Seine beiden Söhne zeigen zwar schon reges Interesse, wenn das Wort Feuerwerk fällt, dennoch mochte Philippi sich selbst keines kaufen. Ganz im Gegensatz zur Familie Dang, die sich zwei Tage vor dem Silvesterabend schon einmal im Kaufland eindeckte. "Silvester ist nur einmal im Jahr, da kann auch mal ein wenig geknallt werden", sagt Vater Hung Dang. Und dabei sind im Raketen lieber, denn "dann sieht man die bunten Lichter am Himmel". Aber bei der Feier bleibt Familie Hung ebenfalls im Kreis der Familie. Ursula Walter, ebenfalls aus Riegelsberg, zieht es jedoch auf eine kleine Party mit Freunden. Feuerwerk hat sie sich auch gekauft, doch bleibt sie mit etwa 20 Euro unter dem Budget von Familie Dang. Und auch die Raketen finden bei ihr größeren Zuspruch als die reinen Böller. Roswitha Collet aus Heusweiler möchte ebenfalls auf ein eigenes Feuerwerk verzichten. Sie wird das Fest um 12 Uhr zusammen mit den Kindern der Familie verbringen. Auch an Theaterkarten hatte sie gedacht: "Doch dafür bin ich nun wahrscheinlich zu spät." Gerhard Philippi und Christina Hemmer aus Heusweiler und Püttlingen werden ebenfalls auf Feuerwerk verzichten, auch wenn ihnen Raketen lieber sind. In einer Runde mit Freunden möchten sie zusammen den Abend verbringen. Was auch den eindeutigen Trend bestätigt. Die meisten Befragten wollen im Freundes- oder Familienkreis bleiben, meist auf privaten Festen. Jedoch gibt es auch Ausnahmen. Der Friseur Eric Althaus lebt seit zwölf Jahren in Püttlingen, doch an Silvester zieht es ihn ins Restaurant Roma nach Saarbrücken. Zwar verbringt er den Abend ebenfalls im Freundeskreis, jedoch in öffentlicher Atmosphäre. Und auf die Frage, ob er sich denn noch mit Knallkörpern wappnen will, antwortet er: "Nein. Gucken ja, zahlen nicht." Und seine Kundin Uschi Heinz plant ins Delphi in Saarlouis zu gehen. "Ein wenig Feuerwerk ist mir recht, aber nicht zuviel." Und dann am liebsten gemischt mit Knallern und Raketen. Susanna Busch aus Eppelborn feiert wie die meisten im Freundeskreis. Was sie für den bunten Lichterschein ausgegeben hat, weiß sie ganz genau: "Neun Euro, denn ich hab sie mir gerade gekauft." Doch nicht für sich allein: "Der Sohn hat lieber die Böller, ich schaue jedoch lieber zu." Ähnlich ergeht es Monika Walz-Bollinger aus Völklingen. Feuerwerk hat sie sich keines gekauft, doch "die anderen Spenden dieses", wenn sie den Silvesterabend, wie die meisten, mit Bekannten verbringt. Und Heinz-Otto Domachowski, den wir in "seiner Ecke" in Püttlingen trafen, feiert zusammen mit der Partnerin, sie kennen sich bereits seit 24 Jahren.

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