"Das Beste war die Übung mit den Ringen"

Quierschied. Die Kinder trainierten fürs Projekt "Kids in Bewegung" des Landessportverbands Saarland (LSVS) aus dem Jahr 2003. Das bedeutet für die Erzieherinnen des katholischen Kindergartens, dass Bewegung ein Schwerpunkt ihrer Arbeit mit Kindern geworden ist. "Aktiv sein begünstigt die gesunde Entwicklung und unterstützt die Lernfähigkeit

 Die Gewinnergruppe des katholischen Kindergartens Maria Himmelfahrt bei der Preisverleihung des Minisportabzeichens. Foto: ane

Die Gewinnergruppe des katholischen Kindergartens Maria Himmelfahrt bei der Preisverleihung des Minisportabzeichens. Foto: ane

Quierschied. Die Kinder trainierten fürs Projekt "Kids in Bewegung" des Landessportverbands Saarland (LSVS) aus dem Jahr 2003. Das bedeutet für die Erzieherinnen des katholischen Kindergartens, dass Bewegung ein Schwerpunkt ihrer Arbeit mit Kindern geworden ist."Aktiv sein begünstigt die gesunde Entwicklung und unterstützt die Lernfähigkeit. Seit 2003 kooperieren wir deswegen mit dem Turnverein Quierschied und dem Landessportverband", erläutert Kiga-Leiterin Susanne Komes.

An vier Übungstagen hatte man Ende März bereits die Turnhalle der Einrichtung zum Trainingslager umfunktioniert: "Wir haben verschiedene Parcours aufgebaut. Es ging um Ausdauer, Kraft, Geschicklichkeit und einfach mal ums Toben", erläutert Gitti Breit, Erzieherin mit Volleyball-Erfahrung. Für ein Sportabzeichen zu trainieren, sei für die Kleinen großer Ansporn gewesen: "Unsere Mäuse haben die Sache sehr ernst genommen", sagt Breit. Denn jetzt war es so weit: In der Jahnturnhalle begleitete Meta Fey, Leiterin der Minisportabzeichen-Prüfungen, mit Helferinnen Ursel Burgardt und Christa Rosar sowie Wolfgang und Uschi Vollberg die Kinder durch ihre Prüfung. "Jedes Kind hatte seine Prüfkarte, in die wir die Punkte eingetragen haben. Noch am selben Tag haben wir die Karten zum Landessportverband weitergegeben", erläutert Meta Fey. Abzulesen war die Ernsthaftigkeit, mit der jedes Kind bei der Sache war, auch in den Gesichtern der kleinen Preisträger: Große Blicke begleiten die Siegerehrung. Erst als der jeweilige Name fällt, entlädt sich die Aufregung in Freudenhüpfen zum Siegerpult. Dennoch war von Leistungsdruck keine Spur: "Das Minisportabzeichen soll die Verbindung zum Deutschen Sportabzeichen herstellen, ist aber kein Leistungsabzeichen. Die Kinder sollen vor allem auch Freude an der Bewegung haben", kommentierte Komes. Und die steht unübersehbar dem kleinen Giovanni im Gesicht. Der Vierjährige ist schon zum dritten Mal Medaillengewinner. Er dreht sein Goldabzeichen ununterbrochen ins Licht und genießt den Glanz. Und über eines sind sich die kleinen Wettkämpfer einig: "Das Beste war die Übung mit den Ringen, die wie eine Mausefalle zuschnappen, wenn man nicht aufpasst", sagt der fünfjährige Fabian und erntet zustimmendes Gelächter.

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