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Damit ältere Menschen sich sicherer fühlen können

Damit ältere Menschen sich sicherer fühlen können

Friedrichsthal. Die Senioren-Sicherheitsberater sind ehrenamtliche Bewohner von Friedrichsthal und Bildstock, die zusammen mit der Polizei ältere Menschen über Gefahren zum Beispiel durch Trickbetrüger aufklären

Friedrichsthal. Die Senioren-Sicherheitsberater sind ehrenamtliche Bewohner von Friedrichsthal und Bildstock, die zusammen mit der Polizei ältere Menschen über Gefahren zum Beispiel durch Trickbetrüger aufklären. Eine der Methoden der Betrüger sind neben dem Enkeltrick und dem Wassertrick auch die so genannten Haustürgeschäfte, bei denen die Betroffenen massiv unter Druck gesetzt werden, gewisse Produkte zu erwerben, schreibt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung.Ein weiteres Thema, zu dem die Senioren-Sicherheitsberater in den letzten Monaten in den unterschiedlichsten Vereinen unterwegs waren, sind die "Gewinnversprechungen", die sich dann als Kaffeefahrten entpuppten, bei dem die Teilnehmer ebenfalls unter enormen Druck gesetzt würden, um Produkte zu kaufen.

Da in letzter Zeit vor allem von Betrug an Geldautomaten zu hören und zu lesen ist, würden auch zum Thema Kartentrick Broschüren verteilt.

Ältere Menschen empfinden Kriminalität häufig als persönliche Bedrohung, die bis zum Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben führen kann. Das Projekt "Seniorensicherheitsberater" basiert auf dem Gedanken, dass Senioren als Sicherheitsberater durch ihren natürlichen Zugang zur eigenen Generation wichtige Partner zur präventiven Polizeiarbeit sind, heißt es aus der Stadtverwaltung weiter.

Das Landeskriminalamt bildet dazu Interessierte als Multiplikatoren für die ehrenamtliche Beratung anderer Senioren aus.

In Friedrichsthal sind seit 2002 zwölf Seniorensicherheitsberater aktiv.

Die Koordination liegt zurzeit bei dem 1. Vorsitzenden, Harald Groß, seinem Vertreter Harald Hauch und dem Fördergebietsbeauftragten der Stadt Friedrichsthal, Markus Arand. Unterstützung fänden die Berater beim Friedrichsthaler Kontaktpolizisten Roland Glod. red

Darüber hinaus treffen sich die Seniorensicherheitsberater jeden zweiten Donnerstag im Monat im Gevita-Lokal in der Saarbrücker Straße 52. Dort kann man sich dann mit seinen Fragen an die Berater wenden.