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Corona-Lockerungen an Weihnachten und Silvester im Saarland offen

Corona-Regeln im Saarland : Nächste Woche Entscheidung über Weihnachten und Silvester

Die Corona-Regeln für Weihnachten und Silvester will das Land erst kommende Woche festlegen – abhängig vom Infektionsgeschehen. Auch die Frage, ob Hotels für Weihnachtsgäste öffnen dürfen, ist weiterhin offen.

Knapp drei Wochen vor Weihnachten ist noch immer unsicher, wie die Saarländer die Feiertage verbringen können. Nach der Einigung der Länder, den Corona-Teil-Lockdown bis zum 10. Januar zu verlängern, sind die geplanten Weihnachtslockerungen im Saarland noch nicht in trockenen Tüchern. Eine Entscheidung darüber soll laut Regierungssprecher Alexander Zeyer kommende Woche fallen – ebenso wie über die Frage, ob Hotels für Weihnachtsgäste öffnen dürfen.

Zeyer sagte, das Land mache Aufweichungen bei den Kontaktbeschränkungen abhängig vom weiteren Infektionsgeschehen. Ziel bleibe allerdings „natürlich“ die Lockerung vom 23. Dezember bis 1. Januar. Bund und Länder streben an, dass sich dann bis zu zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten treffen dürfen – statt ansonsten fünf Personen aus maximal zwei Haushalten. Umsetzen müssen das aber die jeweiligen Landesregierungen.

Unsicher ist vor allem, ob lockerere Kontaktbeschränkungen auch für Silvester bestehen bleiben. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erwägt bereits eine Verschärfung zum Jahreswechsel. Auch im Saarland ist noch nicht klar, ob mögliche Weihnachts-Lockerungen auch für Silvester gelten: „Es kann auch zu Unterscheidungen zwischen Weihnachten und Silvester kommen“, sagte Zeyer.

Ob das Saarland ebenso wie die meisten anderen Länder Hotelübernachtungen für Weihnachtsbesuche erlaubt, sei laut Zeyer ebenfalls abhängig vom Infektionsgeschehen. Das bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau – Tendenz eher steigend: Am Donnerstag kamen laut Saar-Gesundheitsministerium 237 neue Corona-Fälle hinzu. Der Sieben-Tages-Wert pro 100 000 Einwohner lag bei 129,7 – am Donnerstag zuvor betrug er noch 115,11. Derweil wurden vier weitere Corona-Tote gemeldet.