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Corona-Krise: 67 Klinikmitarbeiter im Saarland nicht einsatzfähig

Kostenpflichtiger Inhalt: Interne Statistik des Krisenstabes : 67 Mitarbeiter von Saar-Kliniken wegen Corona derzeit nicht einsatzfähig

In der Vorwoche lag die Zahl der von Corona betroffenen Mitarbeiter in den Saar-Kliniken bei 88.

Die saarländischen Krankenhäuser müssen in der Corona-Krise zumindest teilweise improvisieren. Nach einer Statistik, die dem Krisenstab des Gesundheitsministeriums vorliegt (Stand 26. April 2020), sind derzeit 67 Pflegekräfte und Ärzte wegen möglicher Erkrankungen an dem Covid-19-Virus nicht einsatzfähig. Bei 19 ist ein Corona-Test positiv ausgefallen. 32 Mitarbeiter stehen derzeit unter Quarantäne. Im Vergleich zur Vorwoche (Stand 19. April) hat sich die Lage etwas entspannt. Damals waren 82 Mitarbeiter in Quarantäne und insgesamt 88 nicht einsatzfähig.

Mit am stärksten betroffen ist derzeit die SHG-Klinik auf dem Saarbrücker Sonnenberg mit aktuell 15 Erkrankten. Das Knappschaftklinikum in Püttlingen ist mit 14 Covid-19-Erkrankungen oder Verdachtsfällen betroffen. Das Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg zählt noch elf Fälle im Personal, das evangelische Stadtkrankenhaus Saarbrücken fünf, ebenso die SHG Klinik Merzig. Für das St. Nikloaus-Hospital in Wallerfangen werden drei Erkrankungen oder Verdachtsfälle gemeldet. 15 Mitarbeiter des Caritas-Klinikums St. Theresia auf dem Saarbrücker Rastpfuhl stehen derzeit, so die Kurzübersicht, unter Quarantäne.