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Corona-Beschränkungen sorgen für bessere Luft im Saarland

Weniger Luftverschmutzung : Corona-Auflagen sorgen für bessere Luft im Saarland

Die Einschränkungen für Menschen und Unternehmen im Kampf gegen die Corona-Krise wirken sich positiv auf die Luftqualität im Saarland aus. Das teilten am Wochenende das saarländische Umweltministerium und die Leiterin des Immissionsmessnetzes Saar, Ingrid Zell, auf Anfrage mit.

Demnach haben weniger Autoverkehr auf den Straßen und das Zurückfahren der Produktion vieler Industriebetriebe vom 22. März bis 5. April für bis zu 80 Prozent weniger Stickstoffmonoxid- und etwa 50 Prozent weniger Stickstoffdioxid-Aus­stoß gegenüber einem vergleichbaren Vorjahreszeitraum gesorgt.

„Auch beim Feinstaub ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Nur beim Ozon ist der umgekehrte Effekt zu beobachten“, sagte eine Sprecherin des Ministeriums: Die Ozonbelastung steige unter anderem aufgrund der wetterbedingt starken Sonneneinstrahlung. Keiner der Luftschadstoff-Grenzwerte im Saarland wird den Angaben zufolge derzeit auch nur annähernd erreicht oder überschritten.