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Medienpreis
Museumschef Mönig bekommt „Goldene Ente“

Der Saarbrücker Museumsdirektor Roland Mönig
Der Saarbrücker Museumsdirektor Roland Mönig FOTO: dpa / Oliver Dietze
Saarbrücken. Der Direktor des Saarlandmuseums, Roland Mönig, ist am Samstagabend mit der „Goldenen Ente“ der Landespressekonferenz (LPK) Saar ausgezeichnet worden.

Er erhalte den Medienpreis für „seinen klaren Kommunikationsstil und ausdauernde Vermittlungsarbeit“, sagte LPK-Vorsitzender Oliver Hilt. Die Moderne Galerie des Saarlandmuseums war im November 2017 nach vielen Problemen wiedereröffnet worden. Wegen Planungsmängeln und drastisch gestiegener Baukosten (von 9 auf 39 Millionen Euro) ruhte der Bau lange.


Der Preis sei für ihn „eine große Überraschung“ gewesen, sagte Mönig. Er verstehe ihn als „große Ehre“ und „als Signal des Angekommenseins“: Für ihn persönlich, aber auch für das Museum bei der Bevölkerung. Er freue sich über die „erfreuliche Entwicklung“. Ein Jahr nach der Wiederöffnung seien bereits fast 90 000 Besucher gezählt worden, sagte Mönig. Mit der „Goldenen Ente“ zeichnet die LPK Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für ihren Umgang mit der Presse aus – darunter die damalige Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und der heutige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).