CDU sieht sich durch externes Gutachten vollkommen bestätigt

CDU sieht sich durch externes Gutachten vollkommen bestätigt

Sulzbach. Kürzlich präsentierte die Ingenieursgesellschaft für Verkehrswesen, Brilon, Bondzio und Weiser aus Bochum, eine Studie zur Verkehrsbelastung in Sulzbach. Darin kommen die Gutachter zum Ergebnis: Die Straßen in der Stadt können eine erhöhtes Verkehrsaufkommen verkraften

Sulzbach. Kürzlich präsentierte die Ingenieursgesellschaft für Verkehrswesen, Brilon, Bondzio und Weiser aus Bochum, eine Studie zur Verkehrsbelastung in Sulzbach. Darin kommen die Gutachter zum Ergebnis: Die Straßen in der Stadt können eine erhöhtes Verkehrsaufkommen verkraften. Allerdings nur unter zwei wichtigen Voraussetzungen: Erstens müsse der "Trichter" Eisenbahnunterführung mit einer Abbiegespur zum Fischbacher Weg hin aufgeweitet werden. Und zudem müsse die Ampelsteuerung in der Stadt dem Verkehrsaufkommen angepasst werden (wir berichteten). Diese Studie, so erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende im Sulzbacher Stadtrat, Michael Adam, liege voll auf der Linie der CDU. Adam erinnerte daran, dass er im Kommunal- wie auch im Bürgermeisterwahlkampf für die Einrichtung von Abbiegespuren, insbesondere am Knotenpunkt Quierschieder Weg/Fischbacher Weg, geworben und die Überprüfung aller Ampelschaltungen als notwendige Aufgabe beschrieben habe. Überdies macht Adam deutlich, dass die Sulzbacher Gewerbeansiedlungsgesellschaft (SGA) bereits Möglichkeiten untersucht habe, unter der Eisenbahnunterführung eine Abbiegespur einzurichten. Auf diese Vorarbeiten könne die Stadt jetzt zurückgreifen. Rasch sollten Gespräche mit der Bahn aufgenommen werden, um die Vorschläge aus der Studie zu realisieren. Adam erinnerte zudem daran, dass die CDU für den Haushalt 2009 eine Erweiterung des Gutachtens beantragt hat, sprich: Die Experten hätten sich auch mit sonstigen Verkehrsschwerpunkten, wie der Grubenstraße in Altenwald, auseinander setzen und Lösungen erarbeiten sollen: "Wir müssen vermeiden, dass in der Bevölkerung der Eindruck entsteht, alles drehe sich nur um Sulzbachs Mitte." Diese Erweiterung der Studie sei allerdings abgelehnt worden. Daher fehle jetzt die Betrachtung des Verkehrsaufkommens in der Grubenstraße oder des Industriegebiets in Neuweiler mit den Auswirkungen auf die umliegenden Gebiete. Weiterhin müsse man sich auch über den Bau einer Lärmschutzwand an der A 623 in Höhe Sulzbach Gedanken machen. Letztlich müsse man auch über die Reduzierung des Schwerlastverkehrs insgesamt nachdenken. Adam: "Ich werde mich als Bürgermeister weiter für eine Entflechtung aller anderen Verkehrsknotenpunkte und belasteten Straßen einsetzen." ll