CDU: "Rot-Rot-Grün will den Personalapparat der Stadt wohl wieder mal aufblähen"

CDU: "Rot-Rot-Grün will den Personalapparat der Stadt wohl wieder mal aufblähen"

Dudweiler/Saarbrücken. Die Landeshauptstadt hat zwar zurzeit keinen Fahrradbeauftragten (die SZ berichtete). Bis die Stelle wieder besetzt sei, könne aber nicht mehr lange dauern, sagt der Vorsitzende der Grünen-Stadtratsfraktion, Thomas Brück (Foto: B & B)

Dudweiler/Saarbrücken. Die Landeshauptstadt hat zwar zurzeit keinen Fahrradbeauftragten (die SZ berichtete). Bis die Stelle wieder besetzt sei, könne aber nicht mehr lange dauern, sagt der Vorsitzende der Grünen-Stadtratsfraktion, Thomas Brück (Foto: B & B). Die rot-rot-grüne Stadtratsmehrheit hatte vereinbart, dass die Zuständigkeit für den Radverkehr von der parteilosen Baudezernentin Rena Wandel-Hoefer zum grünen Umweltdezernenten Kajo Breuer wechselt. Weil der bisherige Fahrradbeauftragte Peter Teschner im Baudezernat bleibt, ist die Stelle zurzeit unbesetzt.Die Verwaltung suche "derzeit nach Möglichkeiten, diese Stelle organisatorisch und inhaltlich so auszugestalten, dass eine grüne Radpolitik auch umsetzbar ist", sagt Brück. "Notwendige Gespräche um Rahmenbedingungen, Stellenbeschreibungen sowie das Ausschreibungsverfahren haben zu den Verzögerungen geführt, die auch die grüne Fraktion schon beanstandet hat. Wir gehen aber davon aus, dass die Stelle bald besetzt werden kann", sagt er."Rot-Rot-Grün will den Personalapparat der Landeshauptstadt Saarbrücken wohl wieder mal aufblähen", vermutet nun der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion, Hermann Hoffmann (Foto: CDU). Nur weil die rot-rot-grüne Ratskoalition dem ehemaligen Bürgermeister und jetzigen Umweltdezernent Kajo Breuer "eine weitere amtliche Daseinsberechtigung verschaffen wollte, wurden Teile des Baudezernates in sein Dezernat geschaufelt", sagt Hoffmann. So wolle Rot-Rot-Grün jetzt einen neuen Fahrradbeauftragten - "höchstwahrscheinlich mal wieder einen Parteigänger - einsetzen", spekuliert der Christdemokrat. Hermann Hoffmann weiter: "Ob durch diese organisatorische Veränderung und zusätzliche Besetzung eine bessere Radpolitik herauskommt, ist schon mehr als fraglich."

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