CDU fordert weiterhin Vier-Ohren-Lösung für Autobahnanschluss

CDU fordert weiterhin Vier-Ohren-Lösung für Autobahnanschluss

Homburg. Die Homburger CDU hält an ihrer Forderung nach einem vollwertigen Autobahn-Kleeblatt mit vier Ohren an der Abfahrt bei Reiskirchen fest. Das fordert Stadtverbandsvorsitzender und Ratsfraktionssprecher Christian Gläser angesichts anderslautender Aussagen, wonach das Land lediglich eine so genannte Drei-Ohren-Lösung plane. Die CDU zeigte sich enttäuscht von der Planung des Landes

Homburg. Die Homburger CDU hält an ihrer Forderung nach einem vollwertigen Autobahn-Kleeblatt mit vier Ohren an der Abfahrt bei Reiskirchen fest. Das fordert Stadtverbandsvorsitzender und Ratsfraktionssprecher Christian Gläser angesichts anderslautender Aussagen, wonach das Land lediglich eine so genannte Drei-Ohren-Lösung plane. Die CDU zeigte sich enttäuscht von der Planung des Landes. Seit langem schon trage die B 423 den vorhandenen Verkehr nicht, so Gläser in einer Stellungnahme. "Die so genannte Drei-Ohren-Lösung wird mit Blick auf mögliche Wirtschaftsansiedlungen an der B 423 in Erbach von insgesamt weit über 100 Hektar bereits in einigen Jahren nicht auskömmlich sein. Das, was nun für 2015 geplant wird, ist deshalb nicht vorausschauend und wird den Anforderungen an eine moderne Verkehrsinfrastruktur für den zweitwichtigsten Wirtschaftsstandort des Saarlandes nicht gerecht."Homburg sei nun mal Wirtschafts- und vor allem Industriestandort. Wenn das Land Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen wolle, sei es auch erforderlich, die dafür notwendige und angemessene Infrastruktur zu schaffen. Das gelte nicht nur für den Autobahnanschluss Homburg/Bexbach, sondern auch aus diesen Gründen für die B 423-Umgehung in Homburg, Schwarzenbach, Schwarzenacker und Einöd.

Die Planung des Landes ist nach Auffassung Christian Gläsers "keine Lösung, sondern ein Weiterschieben vorhandener Probleme in die Zukunft". Die CDU Homburg fordere das Land auf, mit den laufenden Planungen keine Fakten zu schaffen, die einer späteren Vier-Ohren-Lösung entgegen stünden. Vielmehr sollte in einem Parallelverfahren die Planung einer Vier-Ohren-Lösung begonnen werden. red

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