1. Saarland

CDU fordert mehr Sicherheit

CDU fordert mehr Sicherheit

Dillingen. Die Resolution des Dillinger Stadtrates für den Erhalt des Caritas-Krankenhauses ist an Schwester M. Basina Kloos, Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen und Aufsichtsratsvorsitzende der ctt Trier, übergeben. Der Freundes- und Förderverein hat seine Sorgen deutlich formuliert (wir berichteten)

Dillingen. Die Resolution des Dillinger Stadtrates für den Erhalt des Caritas-Krankenhauses ist an Schwester M. Basina Kloos, Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen und Aufsichtsratsvorsitzende der ctt Trier, übergeben. Der Freundes- und Förderverein hat seine Sorgen deutlich formuliert (wir berichteten).Jetzt meldet sich auch die CDU Innenstadt und fordert "Sicherheit für Krankenhaus-Standort Dillingen".

Die seit zwei Jahren ohne Erfolg geführten Verhandlungen zwischen den Trägern ctt und Marienhaus GmbH über den Verbund von Caritas Dillingen und St. Elisabeth Saarlouis, haben unter den Mitarbeitern des Dillinger Krankenhauses und den Dillinger Bürgern zu großer Verunsicherung geführt, sagt Helmut Weisgerber, Vorsitzender der CDU-Innenstadt. Der Weggang von Chefarzt Dr. Matthias Schelden werfe darüber hinaus weitere Fragen auf.

Vor diesem Hintergrund stellt die CDU drei Forderungen an die Träger. "Erstens: Legen Sie schnellstmöglich ein tragfähiges Konzept vor, das den Standort des Dillinger Krankenhauses sichert. Zweitens: Geben Sie eine Bestandsgarantie für die Abteilungen Innere Medizin und Neurologie. Ambulante und stationäre Chirurgie sind für den Wirtschaftsstandort Dillingen unverzichtbar. Drittens: Legen Sie schnellstmöglich ein Personal-tableau vor, das die Arbeitsfähigkeit der Abteilungen garantiert. Dies ist man auch den Mitarbeitern schuldig."

Ihre Landesregierung fordert die CDU auf, in der Fortschreibung des Bettenbedarfsplanes dafür zu sorgen, "dass der Standort des Dillinger Hüttenkrankenhauses gesichert bleibt". Denn Dillingen müsse durch das Verbundkonzept langfristig gesichert werden. pum