Cannabisgesetz Bis auf Legalisierung absoluter Murks – willkommen im Irrsinn

Meinung | Saarbrücken · Das Cannabisgesetz der Bundesregierung ist unkontrollierbar und – bis auf die Legalisierung von Cannabis – absoluter Murks, findet SZ-Reporter Florian Rech. Denn viele der Regeln des neuen Gesetzes sind irrsinnig und unnötig, wie ein paar anschauliche Beispiele schnell zeigen.

 Die irrsinnigen und unnötigen Regeln des neuen Cannabisgesetzes führen nur zu einer Mehrbelastung der Ordnungsbehörden, findet SZ-Reporter Florian Rech.

Die irrsinnigen und unnötigen Regeln des neuen Cannabisgesetzes führen nur zu einer Mehrbelastung der Ordnungsbehörden, findet SZ-Reporter Florian Rech.

Foto: dpa/Paul Zinken

Stellen Sie sich vor: 1. April 2024, 22 Uhr, Nauwieser Viertel, Saarbrücken. Vor einer Kneipe zündet sich ein Kiffer genüsslich einen Joint an. Nix Neues. Alltag im Viertel. Doch ein Mitarbeiter des Saarbrücker Ordnungsamtes eilt herbei: „Halt stopp, das ist verboten. Dafür wird ein Bußgeld fällig!“ „Wieso?“, fragt der Kiffer, „seit heute ist das doch legal!“ „Sie kiffen in einer Konsumverbotszone“, sagt der Ordnungshüter, „zum Schutz von Schul- und Kitakindern!“ „Welche Schulkinder?“, fragt der Kiffer, „es ist zehn Uhr nachts!“ Während andere Gäste, die dort stehen, ihren Alkohol trinken und an Zigaretten ziehen, sagt der Mitarbeiter des Ordnungsamtes: „Egal, so will es das Gesetz!“