Burbach rechnet mit 150 000 Zuschauern am Rosenmontag

Burbach rechnet mit 150 000 Zuschauern am Rosenmontag

Burbach. Mehr als 150 000 Zuschauer erwartet die Burbacher Karnevalsgesellschaft "Mir sin do" zum großen Umzug am Rosenmontag entlang der Umzugsstrecke. Bisher haben sich 78 Gruppen angemeldet, die sich mit Fußgruppen und Wagen am größten Rosenmontagsumzug der Region beteiligen möchten. Damit muss der Zug aber noch nicht komplett sein

Burbach. Mehr als 150 000 Zuschauer erwartet die Burbacher Karnevalsgesellschaft "Mir sin do" zum großen Umzug am Rosenmontag entlang der Umzugsstrecke. Bisher haben sich 78 Gruppen angemeldet, die sich mit Fußgruppen und Wagen am größten Rosenmontagsumzug der Region beteiligen möchten. Damit muss der Zug aber noch nicht komplett sein. Gesellschaftspräsident Peter Lang: "Dazu sollten interessierte Teilnehmer wissen, dass das Mitmachen bei unserem Umzug kostenlos ist."

Er freut sich, dass das Angebot an Musikgruppen zugenommen hat. Besonders freut er sich auf eine Gruppe aus Esslingen, welche sich auf die herrlich schräge Gugge-Musik spezialisiert hat.

Die größte Gruppe, so vermutet er, wird in diesem Jahr die Große Saarbrücker Karnevalsgesellschaft "M'r sin nit so" stellen: "Weil sie Jubiläum feiert und sogar mit einem Prinzengefolge um Prinz Ramon I. zum Umzug kommen wird."

Neben der Strecke wird sich einiges ändern: Die Polizei hat die Zahl der Absperrgitter im Schlussstück mehr als verdoppelt: über 800 statt 350.

Burbachs Polizei-Chef Gerhard Meiser versprach, er werde diesmal wesentlich mehr als die bisher üblichen 55 Beamten einsetzen - und eine neue Taktik anwenden. Schließlich habe es im Vorjahr einige Vorfälle mit Alkohol und Gewalt gegeben.

Deshalb will auch die "Mir sin do" reagieren. Lang: "Wir versuchen auf alle Beteiligten einzuwirken, dass Bier nur in Bechern ausgeschenkt wird und auf den Verkauf von alkoholischen Mischgetränken wie Vodka-Lemon oder Spirituosen ganz verzichtet wird."

Um einen Stau des Umzugs nach dem Ziel an der Sparkasse zu verhindern, wird vermutlich ein neuer Busparkplatz für die Umzugsteilnehmer ausprobiert. Der soll auf den Saarterrassen an der Heinrich-Barth-Straße sein. Bewährtes bleibt: So wird die Kindersammelstelle - die übrigens 2008 nicht gebraucht wurde - erneut in der Polizeiinspektion Burbach, Heinrich-Barth-Straße 2, eingerichtet. Die Umzugsstrecke zwischen Dammtor und Helgenbrunnen wird ab 12 Uhr für den Straßenverkehr gesperrt.

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