Bürgermeisterkandidat: Linke spricht von "Blamage" für CDU

Bürgermeisterkandidat: Linke spricht von "Blamage" für CDU

Kleinblittersdorf. Als eine "Blamage ersten Ranges" bewertet die Partei Die Linke den Verzicht der Kleinblittersdorfer CDU auf einen eigenen Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 7. Juni 2009. Die Christdemokraten unterstützen stattdessen den parteilosen Bürgermeister Stephan Strichertz (die Saarbrücker Zeitung berichtete)

Kleinblittersdorf. Als eine "Blamage ersten Ranges" bewertet die Partei Die Linke den Verzicht der Kleinblittersdorfer CDU auf einen eigenen Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 7. Juni 2009. Die Christdemokraten unterstützen stattdessen den parteilosen Bürgermeister Stephan Strichertz (die Saarbrücker Zeitung berichtete). Der Kreisgeschäftsführer der Linken in Saarbrücken, Mario Bender, folgert, die CDU verfüge "im Ort wohl über kein geeignetes Personal mehr". Diese Partei sei in Kleinblittersdorf "derart zerstritten, dass sie sich nicht auf einen eigenen Kandidaten einigen kann", sagte Bender. So sei der erste Beigeordnete und Ortsvorsteher von Kleinblittersdorf, Paul Lang (CDU), offensichtlich am Veto des CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Manfred Paschwitz (Auersmacher) gescheitert. "Lang hatte Ambitionen auf den Bürgermeisterposten. Und von seiner eigenen Partei hatte er wohl keine Rückendeckung erhalten", sagt Bender. Dem Amtsinhaber Strichertz wirft der Linken-Politiker vor, in seiner Amtszeit sei es mit Kleinblittersdorf bergab gegangen. Strichertz habe vielen Versprechungen keine Taten folgen lassen. "Jedem Wähler in Kleinblittersdorf muss klar sein: Wer Strichertz wählt, wählt CDU", stellt Bender fest. red

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