1. Saarland

Brunnen bei Rosseltalhalle soll neben die alte Kirche

Brunnen bei Rosseltalhalle soll neben die alte Kirche

Großrosseln. Über den Standort eines Trinkwasserbrunnens vor der Rosseltalhalle wurde am Donnerstagabend im Großrosseler Ortsrat diskutiert. Der Wasserzweckverband Warndt, so Betriebsleiter Hermann Schon, stelle jedem Ortsteil seines Versorgungsgebietes einen Brunnen zur Verfügung. Ursprünglich war im Ortsrat angedacht, den Brunnen auf der Fläche links neben den Parkplätzen zu errichten

Großrosseln. Über den Standort eines Trinkwasserbrunnens vor der Rosseltalhalle wurde am Donnerstagabend im Großrosseler Ortsrat diskutiert. Der Wasserzweckverband Warndt, so Betriebsleiter Hermann Schon, stelle jedem Ortsteil seines Versorgungsgebietes einen Brunnen zur Verfügung. Ursprünglich war im Ortsrat angedacht, den Brunnen auf der Fläche links neben den Parkplätzen zu errichten. Während der Sitzung brachte die CDU einen Standort auf der anderen Seite des Vorplatzes ins Gespräch. Der ursprünglich als Bouleplatz gedachte Bereich ist heute für die Privatautos der Feuerwehrleute, die zum Einsatz eilen, reserviert. Diese Stellplätze könnten in den Bereich links von der Rosseltalhalle verlegt werden. Auf dem Platz vor der Feuerwehr würde der Brunnen in unmittelbarer Nachbarschaft zur so genannten zweiten Rossler Kirche stehen. Das historische Gotteshaus, das vor dem Bau der neuen Kirche genutzt wurde, ist in Privatbesitz. Lediglich der erkerförmige Rundbau verweist noch auf seine frühere Funktion. Durch den historisch-kulturellen Bezug könnten für das Brunnen-Projekt Fördermittel aus dem europäischen Leader-Programm beantragt werden. Fred Schuler (CDU), der Erste Beigeordnete der Gemeinde, hat einen Projektentwurf ausgearbeitet: Am geplanten Sandsteinbrunnen werden demnach Ruhebänke aufgestellt, eine Hinweistafel soll an die historische Kirche erinnern. Die "Lokale Aktionsgruppe Warndt" (LAG), die die EU-Leader-Förderung in der Region koordiniert, hat sich den Entwurf angeschaut. Wenn der Wasserzweckverband als Projektträger auftrete, so der LAG-Vorsitzende Wilhelm Wagner, könne mit einer Förderung von 55 Prozent gerechnet werden. Bei einer Enthaltung sprach sich der Ortsrat dafür aus, den Brunnen in das Leader-Programm aufzunehmen und auf dem Platz vor der Feuerwehr zu errichten. Der Wasserzweckverband soll als Projektträger auftreten, der Ortsrat die Verantwortung für die Durchführung übernehmen. tan