1. Saarland

Britz: Politik muss auf Bürger zugehen

Britz: Politik muss auf Bürger zugehen

Saarbrücken. Das Ende der Jamaika-Koalition war das große Gesprächsthema auf dem Neujahrsempfang der Stadt Saarbrücken. Trotzdem stellte Oberbürgermeisterin Charlotte Britz am Freitagabend im E-Werk auf den Saarterrassen die Kommunalpolitik in den Mittelpunkt ihrer Rede

Saarbrücken. Das Ende der Jamaika-Koalition war das große Gesprächsthema auf dem Neujahrsempfang der Stadt Saarbrücken. Trotzdem stellte Oberbürgermeisterin Charlotte Britz am Freitagabend im E-Werk auf den Saarterrassen die Kommunalpolitik in den Mittelpunkt ihrer Rede. Sie werde 2012 trotz Großprojekten wie der Stadtmitte am Fluss oder der Messe die Stadtteile nicht vernachlässigen und stärker auf die Bürger zugehen, erklärte Britz. Neben der Verwaltung seien hier auch die Fraktionen im Stadtrat gefragt. Britz reagiert damit auch auf die Oberbürgermeisterwahl 2011, als nur 35 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgaben. "Wir müssen in die Stadtteile gehen, Menschen ansprechen und ihnen ehrliche Antworten geben", sagte die SPD-Politikerin. Dann fühlten sich die Bürger auch ernst genommen. Großprojekte sind nach ihrer Ansicht notwendig für die Stadtentwicklung, die Verwaltung werde aber auch in Krippenplätze und Wohnprojekte investieren.Während sich viele Bürger von der Politik abwenden, stellte Britz den Neujahrsempfang unter das Motto "Wir für Saarbrücken - Menschen, die sich für unsere Stadt engagieren". Rund 800 Ehrenamtliche aus Vereinen, Verbänden, Initiativen, Rettungsdiensten und Feuerwehr waren der Einladung gefolgt. Sie seien ein Garant dafür, dass Saarbrücken eine liebenswerte und lebendige Stadt bleibe, sagte die Oberbürgermeisterin. Nach der Rede gab es dann reichlich Gelegenheit, um aufs neue Jahr anzustoßen. sm