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Bouillon stellt Bauprojekte an der Saar-Uni vor

Landespolitik : Bouillon stellt Bauprojekte an der Saar-Uni vor

Neubauten, Umbauten und Sanierungen: Der Campus der Saar-Uni soll sich in den nächsten Jahren erheblich verändern. Bauminister Klaus Bouillon (CDU) und Universitätspräsident Manfred Schmidt stellten gestern die neuesten baulichen Entwicklungen vor, die für den Saarbrücker Campus geplant sind.

„Die Sonne scheint, es ist ein schöner Tag“, eröffnet Bouillon die Sitzung. Nicht nur das Wetter freue ihn heute, auch, dass die Arbeit der letzten anderthalb Jahre erste Früchte trügen. An der Saar-Uni soll ein Hochschulstandort-Entwicklungsplan, kurz HSEP, die strategische Entwicklung der Universität für die nächsten Jahre vorzeichnen. Aber auch konkrete Maßnahmen seien bereits in der Planung und Umsetzung. Acht davon stellte Bouillon vor. Die Gesamtkosten werden die 100-Millionen-Euro-Grenze wohl deutlich überschreiten.

Drei Maßnahmen sehen komplette Neubauten vor. Dazu zählen ein Forschungsgebäude für Biophysik (voraussichtliche Kosten: 31 Millionen Euro), ein Praktikumsgebäude für Pharmazie (18 Millionen Euro) sowie eine Neutralisationsanlage zum Sammeln von Abwasser (zwei Millionen Euro). Im Zuge des neuen Praktikumsgebäudes sollen die nebenan liegenden Gebäude C2 1 und C2 2 abgerissen werden, um Platz für das neue Biophysik-Gebäude zu machen. Zusätzlich sollen der Hörsaal Chemie im Gebäude C4 3 (15,5 Millionen Euro) sowie der Musiksaal im Gebäude C5 1 (2,4 Millionen Euro) umgebaut und saniert werden, ebenso wie die Gebäude A5 1 und A5 4 (Sechs Millionen Euro). Gebäude C5 2 soll ebenfalls umgebaut und saniert werden. Gleichzeitig soll dort ein neues Hörsaal- und Seminargebäude entstehen (41 Millionen Euro). Außerdem seien für rund 6,3 Millionen Euro Infrastrukturmaßnahmen im Bereich einiger A-, B- und C-Gebäude geplant. Darunter fallen etwa Straßen, Kanäle und Elektroversorgung.

Einige Maßnahmen laufen bereits und sollen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Dazu zählt etwa der Musiksaal. Spätestens 2023 sollen dann laut Bouillon auch die letzten der acht vorgestellten Bauprojekte abgeschlossen sein.