1. Saarland

Bliesens U18-Volleyballer baggern sich auf Platz drei

Bliesens U18-Volleyballer baggern sich auf Platz drei

Bliesen. Riesen-Überraschung bei den deutschen Volleyallmeisterschaften der männlichen U18 in Bad Tölz: Bei der Siegerehrung belegten zwar die Nachwuchsteams des deutschen Meisters VfB Friedrichshafen und des Vizemeisters SSC Berlin erwartungsgemäß die Plätze eins und zwei

Bliesen. Riesen-Überraschung bei den deutschen Volleyallmeisterschaften der männlichen U18 in Bad Tölz: Bei der Siegerehrung belegten zwar die Nachwuchsteams des deutschen Meisters VfB Friedrichshafen und des Vizemeisters SSC Berlin erwartungsgemäß die Plätze eins und zwei. Doch direkt daneben standen nicht etwa weitere Erst- oder Zweitligisten, sondern die Jungs des TV Bliesen, die sich die Bronzemedaille mit dem Schweriner SC teilen. Die Zuschauer rieben sich immer wieder die Augen, aber an der Konstellation auf dem Treppchen änderte sich auch dadurch nichts. Der TV Bliesen hatte mit leidenschaftlicher Abwehrarbeit die körperliche Überlegenheit der Gegner ausgeglichen und sich mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung den dritten Platz redlich verdient.Ziel des Südwestmeisters war eigentlich nur, wenigstens ein Spiel zu gewinnen. Das gelang bereits zum Auftakt, als Bliesen gegen Leipzig, gegen das man bei der letzten DM noch verloren hatte, mit 2:1 gewann (27:29, 25:23 und 15:12). Auch gegen Paderborn setzte sich Bliesen mit 2:1 durch. Lediglich gegen Schwerin gab es eine 0:2-Niederlage, doch der Einzug in die nächste Runde stand da längst fest. Nach zwei weiteren Siegen gegen Schornsheim (2:1) und den VBC Tecklenburger Land (2:0) zog die Mannschaft sogar ins Halbfinale ein. Gegner Berlin war dann aber übermächtig: Die Mannschaft trainiert fünf bis sechs Mal pro Woche, kaum ein Spieler war unter 1,90 Meter groß. Doch Bliesen kämpfte - und verlor den ersten Satz nur unglücklich mit 22:25. Satz zwei ging mit 25:15 an den späteren Vizemeister. red

Das Bliesener Team: Moritz Reichert, Samuel Iacopetta, Jerome Klauck, Lars Meyer, Lukas Gross, Lukas Scholtes, Jonas Klinkner, Oliver Röhm, Steven Alles und Julian Haupert mit ihren Trainern Matthias Pons und Gerd Rauch.