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Vor Spiel gegen Dortmund: Neuer Stürmer für Mainz

Bundesliga : Vor Spiel gegen Dortmund: Neuer Stürmer für Mainz

Im ersten Heimspiel des Jahres empfängt Mainz 05 den Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund. Vor der Partie haben die Mainzer in Ludovic Ajorque noch einen neuen Angreifer verpflichtet.

Zum Abschluss der Hinrunde steht dem FSV Mainz 05 ein neuer Angreifer zur Verfügung. Coach Bo Svensson wollte das in der Pressekonferenz vor dem Spiel am Mittwochabend (18.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Dortmund zwar noch nicht bestätigen. Etwas später herrschte dann aber Klarheit: Ludovic Ajorque wechselt vom französischen Erstligisten Racing Straßburg zu den Rheinhessen. Dort erhält er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2026. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten die Clubs Stillschweigen.

Der 28-Jährige absolvierte am Dienstagmorgen den Medizincheck. „Wir wollen ihn schon länger haben. Er ist ein Spieler, der uns besser machen wird“, sagte Svensson über den Angreifer, an dem Medienberichten zufolge auch andere Bundesligisten interessiert gewesen sein sollen.

Gegen den BVB erwartet Svensson nach dem 1:1 am vergangenen Samstag beim VfB Stuttgart eine Leistungssteigerung seiner Spieler. „Wir müssen abgeklärter spielen. Wenn wir zu weit vom Gegner wegstehen, die Bälle nicht sauber klären und uns in den Zweikämpfen nicht geschickt verhalten, bekommen wir ein Problem“, sagte der 43-Jährige. Dies müsse seine Mannschaft schnell verinnerlichen, denn der BVB komme offensiv mit sehr viel Tempo und individueller Klasse. „Wir müssen liefern, die Räume eng halten, Intensität auf den Platz bringen und effektiv bei unseren Chancen agieren“, betonte Svensson.

Obwohl die Borussia in dieser Saison den einen oder anderen Punkt unnötig liegenließ, gehört sie für Svensson nach wie vor zu den besten drei Mannschaften der Liga. „Gehen Sie mal die Mannschaft durch“, richtete er seine Worte an die Journalisten. „Die ist hochqualitativ besetzt, auch in der Breite. Auf jeder Position sind Nationalspieler.“

Verzichten muss Svensson auf den gesperrten Dominik Kohr. „Sein Ausfall schmerzt sehr. Er ist für uns sehr wichtig“, sagte der Däne. Eine Alternative ist der genesene Anton Stach, der vor der Abwehr auflaufen könnte. „Er kann noch nicht 90 Minuten spielen. Es ist möglich, dass er am Anfang spielt oder am Ende. Wir müssen sehen, was für ihn und das Team am besten ist“, sagte der Coach.

Fraglich ist auch weiterhin der Einsatz von Torhüter Robin Zentner, der immer noch nicht trainieren konnte. Ist der Stammkeeper nicht einsatzfähig, wird erneut Finn Dahmen zwischen den Pfosten stehen. „Wir haben in Stuttgart gesehen, dass wir uns um ihn keine Sorgen machen müssen, sagte Svensson.

© dpa-infocom, dpa:230124-99-341494/4

(dpa)