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Verdacht auf dritten Coronavirus-Fall in Kaiserslautern

Verdachtsfälle : Dritter Coronavirus-Fall in Rheinland-Pfalz ohne starke Symptome

Die beiden Coronavirus-Patienten aus Kaiserslautern haben keine großen gesundheitlichen Probleme. Mehrere Personen aus dem engeren Umfeld der beiden Männer werden aber noch beobachtet.

In Rheinland-Pfalz gibt es einen dritten Coronavirus-Fall. Betroffen sei ein 32 Jahre alter Mann aus Kaiserslautern, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Samstag in Mainz. Der Mann gehöre zum Kreis der Kontaktpersonen eines bereits bestätigen Falls. Der Betroffene ist ebenfalls 32 Jahre alt und auch aus Kaiserslautern. Beiden Erkrankten gehe es gut. Sie wiesen kaum Symptome auf, erklärte die Sprecherin. Die Männer werden im Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern versorgt.

17 Personen aus dem Umfeld des ersten Betroffenen aus Kaiserslautern blieben weiter in häuslicher Quarantäne, wie die Sprecherin mitteilte. Bei ihnen gebe es keine Anzeichen einer Erkrankung. Das zuständige Gesundheitsamt in Kaiserslautern ermittele derzeit die primären Kontaktpersonen des neu positiv getesteten Mannes. Von den anderen Gesundheitsämtern im Land gebe es derzeit keine Meldungen über einen neuen Covid-19 Krankheitsfall.

Bei den Personen aus dem Umfeld des zuerst erkrankten 32-Jährigen handelt es sich nach früheren Angaben vor allem um Kollegen aus einer Arbeitsgruppe am Fachbereich Maschinenbau der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern sowie um zwei Mitbewohner aus einer Wohngemeinschaft des Betroffenen.

Das Virus hat sich von China aus verbreitet, in Europa ist Italien am stärksten betroffen. Deutschlandweit mehren sich die Fälle von Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2, das die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann. Die meisten Betroffenen haben nur leichte Erkältungssymptome mit Frösteln und Halsschmerzen oder gar keine. Doch 15 von 100 Infizierten erkranken laut Robert Koch-Institut (RKI) schwer. Dann drohen Atemprobleme oder eine Lungenentzündung.

(dpa)