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SZ-Serie: Mein schöner Garten: Kolumne

Kolumne Gartentipp : Ach, du grüne Neune

Mit dem Wiedererwachen der Gartensaison, beginnt auch die Lust auf frische Kräuter. Die Frankfurter haben ihre Grüne Soße unter anderem mit der traditionellen Grünkraft von Sauerampfer, Borretsch, Pimpinelle und Petersilie.

Ich nehme es, wie es kommt und bereite die „Grüne Neune“ mal mit Kerbel zu, der überwintert hat, mal mit Winterpostelein, das seine Rosetten an den unmöglichsten Stellen ausbreitet, oder ersten Spitzen der Zitronenmelisse. Werden die Gänseblümchen im Rasen zu frech, landen sie in der Soße. Finden sich am Oregano schon Blättchen, sind sie eine willkommene Zutat. Nur einer muss immer dabei sein: Bärlauch. Er gibt dem Ganzen die würzigste Note. Die Frühlingskräuter hacke ich klein. Derweil sind im Eierkocher drei Eier hartgekocht. Auch sie schneide ich in Stücke und vermische die Zutaten mit einem kleinen Becher Joghurt und je einem Esslöffel Mayonnaise, Öl und Weißem Balsamico-Essig. Soße mit einer Prise Salz abschmecken. Sie passt so ziemlich zu allem – von Pellkartoffeln und Spargel über Fisch und Fleisch bis zum Salat oder Aufstrich auf Brot.