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Premiere für Luxemburg: Das Blaue Sofa gastiert 2022 in Nationalbibliothek

Erstes „Blaue Sofa“ in Kirchberg : Jenny Erpenbeck und Samuel Hamen lesen in Luxemburgs Nationalbibliothek

Das Literaturformat „Das Blaue Sofa“ gastiert am 13. Juni erstmals in der Luxemburger Nationalbibliothek. Aus ihren neuen Werken lesen Julia Holbe, Samuel Hamen, Daniel Wisser und Jenny Erpenbeck. Der Eintritt ist frei.

Die Bibliothèque nationale du Luxembourg (BnL) und Bertelsmann bringen das literarische Format „Das Blaue Sofa“ ins Großherzogtum. Zur Premiere am Montag, 13. Juni, kommen vier preisgekrönte Autorinnen und Autoren aus Luxemburg, Österreich und Deutschland in die Nationalbibliothek in Kirchberg: Julia Holbe, Samuel Hamen, Daniel Wisser und Jenny Erpenbeck. Die Gespräche auf dem „Blauen Sofa“ führen Susanne Biedenkopf (ZDF), Michael Sahr (ZDF) und der Luxemburger Literaturkritiker Jérôme Jaminet (RTL).

„Das Blaue Sofa“ hat sich in mehr als zwei Jahrzehnten zu einem erfolgreichen Literaturformat im deutschsprachigen Raum entwickelt. Vor allem mit den großen Buchmessen in Leipzig und Frankfurt am Main ist das gemeinsame Autorenforum von Bertelsmann, ZDF, Deutschlandfunk Kultur und 3sat verbunden. Mehr als 3100 Autorinnen und Autoren haben bisher auf dem Sofa Platz genommen, um ihre neuesten Bücher vorzustellen. Auch Julia Holbe, Samuel Hamen, Daniel Wisser und Jenny Erpenbeck werden in der Nationalbibliothek ihre jüngsten Werke vorstellen.

Julia Holbe, Jahrgang 1969, Bestsellerautorin und erfolgreiche Lektorin aus Luxemburg, schildert in „Boy meets Girl“ kleine Momente, die ein ganzes Leben verändern. Samuel Hamen, 1988 in Luxemburg-Stadt geboren und Träger des Luxemburger Buchpreises, porträtiert Lebewesen, die in seiner Heimat höchstens im Zoo vorkommen: „Quallen“ sind für ihn die rätselhaftesten und betörendsten Wesen des Tierreichs. Die Geschichten von Daniel Wisser, 1971 in Klagenfurt geboren und Träger des Österreichischen Buchpreises, in „Die erfundene Frau“ handeln vom Lust und Frust in der Liebe, von der manchmal nicht mehr bleibt als ein toter Hund in einer Louis-Vuitton-Tasche. Jenny Erpenbeck, 1967 in Ost-Berlin geboren und mit dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet, „eine der kraftvollsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“ (NZZ), erzählt mit „Kairos“ die Geschichte eines ungleichen Liebespaares im Grenzgebiet vor dem Hintergrund der untergehenden DDR im Jahr 1989.

„Das Blaue Sofa in Luxemburg“ am Montag, 13. Juni, ab 19 Uhr in der Bibliothèque nationale du Luxembourg, 37D, Avenue John F. Kennedy. Eintritt frei, aber Anmeldung erforderlich unter www.tickettailor.com